Ladendorf

Erstellt am 19. Oktober 2016, 16:39

von Josef Christelli

Ausstellung: Weinviertel, wie es ist. Für Franz R. Kunz ist es eine Rückkehr nach 30 Jahren: Der Weinviertler Künstler stellt seine Werke im Gemeindeamt aus.

Nach 30 Jahren kehrte der Weinviertler Künstler Franz R. Kunz mit einer Ausstellung heim nach Ladendorf. Kunz zeigt bis Donnerstag, 20. Oktober, mit „Ein Viertel Weinviertel“ einen malerischen Rückblick über seine Werke in den letzten 25 Jahren sowie den brandneuen Zyklus „Brücken über den Taschelbach“. Bezirkshauptmann Verena Sonnleitner eröffnete die Ausstellung vorigen Freitag.

Kunz stellte sich selber vor und erzählte aus seinem bewegten Leben und von den Arbeiten an dem letzten Zyklus „Brücken über den Taschelbach“ wo er trotz vieler Gelsenstiche auf der Bachböschung gesessen sei und seine Werke vollendet habe. Er freute sich über die vielen Besucher bei der Eröffnung: „Ein Ausstellung ohne Besucher wäre wie ein Doppler abgestandener Wein!“

„Er zeigt das Weinviertel, wie es ist"

Verena Sonnleitner würdigte die „Hommage des Weinviertels“ in ihrer Eröffnungsrede: „Er zeigt das Weinviertel, wie es ist: schön, weit, sanfte Hügel, wunderschöne Kellergassen und Stadeln“, so die Bezirkschefin.

Zur Vernissage im Gemeindezentrum kam alles, was Rang und Namen hat. Die Bürgermeister Thomas Ludwig, Alfred Pohl (Mistelbach), Vizebürgermeister Erich Zeiler und viele Gemeinderäte und Angestellte der Gemeinde Ladendorf, der frühere Rechnungshof-Präsident Franz Fiedler.

Vikariats-Mitarbeiterin Helga Zawrel, Pfarrer i.R. Walter Pischtiak, der vor 30 Jahren eine Kunz-Ausstellung im Pfarrstadel ermöglichte, und Pfarrvikar Georg Henschling waren vonseiten der Geistlichkeit gekommen. Polizeiboss Albert Czezatke und Bundesheer-Oberst Michael Jedlicka vertraten die öffentliche Sicherheit.