Erstellt am 04. November 2015, 06:02

von Josef Christelli

Wiener verirrten sich im Wald. Eine Wanderung zu Allerheiligen endete mit einem Einsatz der Polizei.

Ein Ehepaar mit seinem Hund verirrte sich im Wald und wurde Stunden später zwischen Pyhra und Gnadendorf gefunden.  |  NOEN, Christelli

Eine Wanderung zu Allerheiligen wurde für zwei Wiener mit ihrem Hund zur Odyssee: Das Ehepaar ging mit seinem Hund in Michelstetten in das Wildgatter.

Nach fast einer Stunde irrten die Beiden durch den Wald auf unbekannten Wegen, vorbei an Wildschweinrotten und Hirschrudel, die ihren Hund ungastlich anfauchten.

Irgendwann sahen die Wanderer ein Auto vorbeifahren und glaubten zu einer Straße zu kommen. Doch es wurde bereits dunkel, die Wiener brauchten Hilfe und setzten einen Notruf ab.

Polizei suchte mit Blaulicht und Folgetonhorn

Die Ladendorfer Polizisten Wolfgang Stacher und Rene Keminger nahmen mit den Verirrten Kontakt übers Handy auf und begannen zu suchen. Die Personensuche dauerte relativ lange, da die angegebenen GPS-Koordinaten vom Handy nicht mit dem tatsächlichen Aufenthaltsort übereinstimmen.

Die Polizisten fuhren mit Blaulicht und Folgetonhorn aus, um Kontakt mit den beiden Wanderern aufzunehmen. Doch die sahen nichts davon, weil sie ganz woanders unterwegs waren. Die Verirrten waren in der Zwischenzeit schon über einen Zaun geklettert. Schließlich fand die Polizei die Wiener auf einem Feldweg zwischen Pyhra und Gnadendorf.

Obwohl die Koordinaten nicht stimmten, hat das Handy die Wanderer doch noch gerettet. „Zum Glück ging der Akku des Handys nicht aus, wir hätten die beiden sonst nicht gefunden“, so Stacher zur NÖN.