Erstellt am 13. Mai 2016, 07:14

von Josef Christelli

Maximal einen 30er im Ort. Der Elternverein der Volksschule suchte um eine Beschränkung an, da der Fußgängerübergang direkt nach einer schwer einsehbaren Kurve liegt.

Simin Reichel und Alois Strobl auf dem Fußgängerübergang bei der Schule.  |  NOEN, Christelli

Der Elternverein der örtlichen Volksschule hat um eine 30-km/h-Beschränkung im Ortszentrum angesucht. Gründe sind der starke Früh-Verkehr und die Fahrgeschwindigkeiten mancher Verkehrsteilnehmer: „Unsere Kinder müssen genau nach einer Kurve über den Zebrasteifen zur Schule gehen“, so Alois Strobl, der Obmann-Stellvertreter.

Der Fußgängerübergang nach einer Kurve nach dem Hauptplatz in Richtung Garmanns ist von Verkehrsteilnehmern nicht einzusehen. Und immer wieder klagen Fußgänger über die Fahrgeschwindigkeiten von Pkws oder einspurigen Fahrzeugen vom Schloßberg in Richtung Hauptplatz.

Die Ausfahrt von der Derschstraße in die Schloßbergstraße ist oft ein gefährliches Unterfangen.Noch dazu ist dort der Ein- und Ausgang vom Kindergarten, der allerdings durch einen Gehweg und nebenher von einem Grünstreifen von der Fahrbahn abgetrennt ist.

Die Forderung des Elternvereines wird von der Gemeinde Lad endorf geprüft und an die zuständigen Stellen weitergegeben.

„Jetzt brettern sie halt 70 oder 80 km/h über den Schloßberg hinunter, wenn dort eine Dreißiger-Beschränkung steht, hoffen wir, dass dann nur ein 50er gefahren wird“, so Strobl desillusioniert.

Gemeindechef Manfred Hager und die Gemeinde Ladendorf haben das an die Bezirkshauptmannschaft weitergeleitet: „Wir haben eh demnächst Verkehrsverhandlungen in Ladendorf, da wird auch dieses Ansuchen behandelt werden“, steht Hager durchaus hinter dem Ansuchen des Elternvereins.