Erstellt am 11. Mai 2016, 09:14

von Claudia Busch

Mehr Sicherheit für Schulkinder. Die Verkehrssituation im Bereich der Volksschule und des Kindergartens im Ort veranlasste die ÖVP Kreuzstetten zum Vorschlag, die Schulstraße zu verlegen.

Die derzeitige Verkehrssituation zwischen der Schule und dem Sportplatz führt immer wieder zu gefährlichen Situationen.  |  NOEN, Claudia Busch

Derzeit müssen die Kinder die Straße vor dem Bus überqueren und sind dabei gefährdet, von Pkws übersehen zu werden.

Laut Verkehrszählung fahren täglich 150-200 Kraftfahrzeuge an diesem Straßenstück vorbei, die Straße ist sehr schmal, wodurch auch der Bus zu wenig Platz hat. Sind auf der schmalen Straße Fußgänger und Fahrzeuge unterwegs, kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen.

Angedacht ist eine Umfahrung der Schule, um die Autos zum Parkplatzbereich der Volksschule zu leiten. So soll eine verkehrsberuhigte Zone zwischen Schule, Kindergarten und Sportplatz geschaffen werden.

„Durch die Verlegung würde auch ein Bewegungsraum für die Schüler in den Pausen und für die Nachmittagsbetreuung geschaffen werden“, so der Vizebürgermeister Johannes Freudhofmaier.

 

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Per SMS konnte die Bevölkerung für oder gegen eine Verlegung der Schulstraße abstimmen. Das Ergebnis: 90 Prozent Zustimmung für eine Verlegung. Argumente für und gegen den Vorschlag wurden bei einer Infoveranstaltung besprochen.

„Argumente dagegen waren, dass der Verkehr beim Garten des Kindergartens vorbeigeführt würde und es könnte vor der Volksschule ein höherer Verkehrslärm entstehen“, sagt Freudhofmaier.

Auch die anfallenden Kosten waren ein Gegenargument. „Allerdings hat für mich das Argument der Sicherheitssteigerung um die Schule den höchsten Mehrwert“, so der Vizebürgermeister.

Als nächsten Schritt möchte die ÖVP Kreuzstetten den Gemeinderat von der Umfahrung überzeugen.