Mistelbach

Erstellt am 14. Mai 2017, 10:35

Für eine bessere Welt: Künstlerpaar zog in Glashaus. Künstlerpaar zog für 24 Stunden in ein Glashaus ohne Glas, Ideen zur weltverbesserung werden weiter gesammelt.

OK. Am Projekt  „Das Glashaus“ von Matthias Mollner und Negin Rezaie vor dem Stadtsaal findet sich kein Flecken Glas. Aber auch die sprichwörtliche „gläserne Decke“ ist nicht aus Glas und trotzdem vorhanden. Eine Allegorie für Transparenz also.

Am 13. Mai bei leichtem Nieselregen bezogen beide für 24 Stunden ihr Glashaus und blieben in und um das Haus: „Wir werden so lange um das Haus marschieren, wie wir können“, kündigte Mollner zu Beginn ihrer Performance an. Sie filmten sich dabei der entstandene Film wird dann am 17. Juni, 18 Urh präsentiert.

Auch nach der Performance wird das Glashaus vor dem Stadtsaal stehen bleiben, für jedermann zugängig. Im Glashaus findet sich die Gebrauchsanweisung dafür.

Denn das Ziel des Glashauses ist die Weltmetamorphose - hin zu einem besseren Ort. Und jeder Besucher des Glashauses kann seine Ideen zur Metamorphose selbst entwickeln, aufschreiben und in einer der Skulpturen im Glashaus deponieren.