Mistelbach

Erstellt am 20. August 2016, 03:24

von NÖN Redaktion

Integration ist nicht leicht, aber wichtig. Besuch im Rathaus - Bürgermeister Alfred Pohl führte Flüchtlinge durch sein Amtshaus.

Bürgermeister Alfred Pohl, Alfred Weidlich, Johanna Wanderer und Vinzens Stadlbacher mit den Schülern Ahmadi Ibrarhossein, Akbari Ehsan, Alizadeh Ali, Ashuri Fatima, Ashuri Milat, Heidari Shobab, Husseini Salad Mohamad, Jafari Morteza, Mohammadi Sardar Mohammad, Nahswati Mohamd Omar, Nazari Motjaba, Nazari Timor, Rezai Matin, Rezai Sajat, Uryakhel Farid und Wakili Mustafa.  |  Mark Schönmann

Seit April diesen Jahres unterrichtet die Mistelbacher Volkshochschule in Zusammenarbeit mit der NÖ Landesregierung jugendliche Flüchtlinge, die im Caritas-Haus Arjan wohnen.

Schwerpunkt des Unterrichts ist natürlich das Erlernen der deutschen Sprache. Aber auch das Vermitteln der in Österreich üblichen Verhaltensregeln, Sitten und Gebräuche sowie das Kennenlernen des Alltagslebens sind wichtige Aufgaben, die diese Einrichtung übernimmt.

Wenn es ums Kennenlernen und das Alltagsleben in der Stadt geht, dann kommt man natürlich um einen Besuch im Mistelbacher Rathaus nicht herum. Bürgermeister Alfred Pohl freute sich über den Besuch der jugendlichen Truppe.

Im Rathaus zeigte er ihnen an Ort und Stelle, welche zahlreichen Aufgaben die Gemeindeverwaltung zu bewältigen hat. „Nur eine funktionierende Gemeindeverwaltung ist die Basis für eine gute Lebensqualität“, erklärte der Stadtchef.

Die Jugendlichen zeigten sich beeindruckt von den umfangreichen Aufgaben, die die Gemeinde zu bewältigen hat. Sie bedankten sich bei Bürgermeister Pohl.

Doch der Dank der Flüchtlinge galt nicht nur dem Stadtchef allein. Sie bedankten sich außerdem beim Obmann der Volkshochschule, Alfred Weidlich und den Lehrern Johanna Wanderer und Vinzens Stadlbacher für die Aufnahme in Mistelbach.

Geregelte Tagesstruktur für junge Flüchtlinge

„Die Volkshochschule Mistelbach trägt mit vielen anderen Organisationen und freiwilligen Helfern dazu bei, den Flüchtlingen eine geregelte Tagesstruktur zu bieten“, lobte Pohl den Einsatz seiner Gemeindebürger.

Er weiß, dass die Integrationsarbeit für alle Beteiligten anstrengend ist. Sie gebe den Flüchtlingen eine sinnvolle Beschäftigung mit dem Effekt, dass diese „einen bei uns üblichen, strukturierten Alltag erfahren, um sich in unser Gemeinwesen integrieren zu können“.

Das Ziel ist, dass sie Schulen besuchen und eine Berufsausbildung erhalten, die ihnen ein selbstständiges Leben ermöglicht.