Mistelbach

Erstellt am 13. Juli 2016, 05:00

von Valerie Schmid

Shitstorm nach Beachparty. Durch zahlreiche Auflagen waren dem Veranstalter hinsichtlich Lautstärke und Besucherzahlen die Hände gebunden. Das Resultat war heftige Kritik.

Die Beachparty bekam nicht nur positive Rückmeldungen. Kritisiert wurden das One Way-Ticket beim Eintritt, der DJ und die Kulinarik.  |  NOEN

Die Wogen gingen hoch nach der Freibaddisco am Samstag. Auf der Facebook-Seite der Veranstaltung brachen eine Welle von Protesten, aber auch einige positive Kommentare über die Veranstalter herein.

Auf Empörung stieß unter anderem der Ruf in die Besuchermenge: „Wo sind meine Ausländer?“, von DJ und Youtube-Star MC Yankoo. Manchen stieß das bitter auf. MC Yankoo, ein Vertreter der Balkanszene, wollte damit seine Fans mit Wurzeln am Balkan in Partystimmung versetzen - missglückt, wie andere fanden. MC Yankoo war als Hauptact angepriesen worden, der Rapper gilt als Größe in der Szene.

Heftige Kritik gab es auch am Essen, den Eintrittbestimmungen und den Eintrittskosten.

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Die ganze Geschichte finden Sie in ihrer Mistelbacher NÖN.

Interview mit Klaus Frank (Kulturstadtrat in Mistelbach)

Heuer wurde erstmals die Organisation der Mistelbacher Freibaddisco „Beach Party“ an eine Eventfirma vergeben.

NÖN: Wie kam es zur öffentlichen Ausschreibung?
Klaus Frank: Wir haben das Event ausgeschrieben, weil wir das bestmögliche Angebot für die Jungen herausholen wollten. Es ging nicht alleine um den Preis, wir wollten einfach schauen, was andere so anzubieten haben. Außerdem wollten wir auch das Risiko einer Anzeige nicht auf uns nehmen.

Waren Sie zufrieden mit der Entscheidung?
Frank: Ich habe einen Tag danach noch keine genauen Infos, aber der erste Eindruck ist gut. Kritiker gibt es natürlich jedes Jahr und es gilt natürlich auch die Auflagen einzuhalten, damit die Sicherheit gewährleistet ist.

Wird der Gemeinderat auch weiterhin diese Veranstaltung ausschreiben?
Frank: Ja, das werden wir wieder so machen.