Erstellt am 16. Mai 2017, 14:35

von Ingrid Fröschl-Wendt

Schüler auf der Bühne: „Gespenst von Canterville“. Die Produktion des Stückes „Gespenst von Canterville“ lief professionell ab. Das bejubelte auch das Publikum.

Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Wohl selten hat ein Sprichwort besser getroffen als bei den drei Vorstellungen des „Gespenst von Canterville“ der Musical-Klasse der Musikschule Staatz, dem Staatzer Beitrag zum Viertelfestival.

„Wir wollen den Kindern möglichst realitätsnahe das Entstehen eines Musicals beibringen“, hat Komponist und musikalischer Leiter Huber Koci schon in der Probenarbeit erzählt. Und tatsächlich erhält der Besucher bei der Aufführung den Eindruck vollkommener Ernsthaftigkeit.
Als Darsteller brillieren die Jugendlichen von acht bis 15 Jahren.

Sie stellen sich selbstbewusst auch ganz allein der Bühne, allen voran „Sir Simon“ Simon Rutschka und Verena Schöfnagl als Virginia, Theresa Furch und Melanie Stubenvoll als Mr. und Mrs. Otis, die neuen Schlossbesitzer, Valentina Horvath und Iris Rutschka als die beiden vorwitzigen Zwillinge oder Georg Furch als verliebter Herzog Cecil.

Doch nicht nur singen und spielen war gefragt, die großen Szenen waren durchchoreografiert und beim Ball gab es sehenswerte Unterstützung durch die Ballettklasse. Ein junges Live-Orchester, im Vordergrund und ebenfalls gut zu beobachten, brachte die Musik von Hubert Koci gekonnt.

Die Technik rundete mit Licht- und Nebeleffekten den professionellen Eindruck der Bühnenshow ab und brachte das Publikum zum Jubeln.