Erstellt am 11. November 2015, 05:32

von Susanne Bauer

Nach Harakiri-Manöver : VS-Direktorin kracht in Lkw. Fahrer wendete seinen Lastwagen im dichten Herbstnebel und löste Massenkarambolage mit insgesamt sechs Fahrzeugen aus. Eine Lenkerin kam ins Spital.

Auto-Carambol, nachdem ein Lkw auf der B 6 im Nebel umdrehen wollte: Fünf Autos beteiligt, eine Lenkerin unbestimmten Grades verletzt.  |  NOEN, FF Laa

Fataler Fehler eines Lkw-Fahrers im Herbstnebel: Auf Höhe der „Loamgrui“ führte er am Donnerstagmorgen auf der B6 ein Wendemanöver bei dichtem Nebel durch. Aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse krachten zwei Pkws, einer aus Unterstinkenbrunn und einer aus Eichenbrunn kommend, gegen den Lastwagen.

Die Lenker der beiden Autos wurden nicht eingeklemmt und konnten ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen. Patricia Grawatsch, Direktorin der VS Stronsdorf und Großharras, war eine der Lenkerinnen, die in den querstehenden Lkw gekracht waren: „Ich bin froh, dass ich aus dem Auto aussteigen konnte. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass der Lkw nicht abgesichert - an dieser Stelle und noch dazu bei dichtem Nebel - umgedreht hat“, erzählt sie im NÖN-Gespräch. Wegen des Unfalls und des starken Morgenverkehrs entstand relativ schnell ein Stau in beiden Richtungen.

Zwei weitere Unfälle

Dadurch kam es innerhalb kurzer Zeit zu weiteren Unfällen. Am Ende des Staus, Richtung Unterstinkenbrunn, erfasste ein Lkw das letzte Auto, schob dieses auf das Vorderfahrzeug auf und in weiterer Folge wurde das letzte Fahrzeug in den angrenzenden Straßengraben geschleudert.

Die Lenkerin war eingeklemmt und unbestimmten Grades verletzt. Darum wurde sie vom Notarzt ins Landesklinikum Mistelbach gebracht.