Erstellt am 19. April 2017, 14:23

Kettenbus, Puch & Almdudler-Lkw. Der Oldtimerclub Poysdorf geht mit neuen Schaustücken in seine 20. Saison.

Vor 20 Jahren wurde der Oldtimerclub in Poysdorf gegründet. Entstanden ist der Verein unter der Führung von Manfred Parisch aus dem Thermoton Motorsportclub, der Motocross und Autocrossrennen in Neuruppersdorf organisiert hat.

Seit 17 Jahren gibt es das Oldtimermuseum im ehemaligen Ferkelmarkt in der Feldsbergerstraße. Am Ostersonntag eröffnete Bürgermeister Thomas Grießl die heurige Saison.

Neuer Glanz zum Jubiläum

Manfred Parisch bedankte sich bei der Gemeinde für die Unterstützung bei der dringend notwendigen Fenstersanierung und für die neue Fassade. Das Oldtimermuseum erstrahlt somit zum 20-Jahr-Jubiläum in neuem Glanz. Parisch dankte auch allen Clubmitgliedern, die während der großen Abenteuerreisen dafür sorgen, dass in Poysdorf der Betrieb aufrecht erhalten wird. Allen voran Inge Petelinz, die als „Museumsdirektorin“ zuverlässige Arbeit leistet.

Grießl hob das vielseitige Engagement des Clubs für den Tourismus in Poysdorf hervor: „Traktorwandern, aber auch die sehr beliebten Traktorrundfahrten werden sehr stark vom Oldtimerclub und seinen Mitgliedern getragen.“

Das Oldtimermuseum ist ein Mitgliedermuseum, das damit auch aus einer Vielfalt an Ausstellungsstücken schöpfen kann. So stellt Josef Gloss sein Dürkopp Motorrad aus 1939 wieder zur Verfügung und Markus Hurter übergab dem Club als Ausstellungsstück den Almdudler Opel Blitz, einen Klein-Lkw, der bei Mühlen, Gewerbetreibenden und Feuerwehren in der Nachkriegszeit sehr beliebt war. Auch die Umbauten des legendären Poysdorfers Friedrich Parisch, wie der Kettenbus, der Geländekäfer oder das Puch 500 Cabrio für das Wohnmobil, sind weiterhin zu sehen.

Das Poysdorfer Oldtimermuseum ist jeden Sonn- und Feiertag von 13.30 bis 17.30 Uhr sowie für Gruppen ab 15 Personen gegen Voranmeldung unter 0664- 5622674 geöffnet.