Erstellt am 05. Februar 2016, 05:03

von Michael Pfabigan

Outback-Abrechnung: Billiger als gedacht. Die Arbeiten am neuen Jugendheim waren um 100.000 Euro günstiger als ursprünglich veranschlagt.

Outback-Neu: Im Zeitplan errichtet und Baukosten unterschritten! Architekt Peter Wenzel, Jugendbetreuer Markus Dietrich, Bürgermeisterin Anna Steindl und Wolfgang Ullmann (Bauamt) sind zufrieden.  |  NOEN, zVg

Von der Opposition abgelehnt und boykottiert, entpuppt sich das Wolkersdorfer Projekt Jugendtreff Outback-Neu als Leuchtturmprojekt mit Beispielcharakter für das gesamte Weinviertel.

Die Wolkersdorfer Jugendlichen, die den neuen Standort im Rahmen eines Beteiligungsprozesses selbst ausgewählt haben, fühlen sich in ihren neuen Räumen extrem wohl.

Neue Akteure und Veranstaltungen haben im Outback-Neu an der Wiener Straße bereits Einzug gehalten: zwei Mädchentanzgruppen, Schüler der RegionalMusikschule Wolkersdorf und die Veranstaltungsreihe „fan of slam“.

„Nun hat sich der für Korneuburg zuständige Jugendcoach für einen Besuch angemeldet!“, berichtet Bürgermeisterin Anna Steindl. „Er wird das Outback-Neu gemeinsam mit einem Team des Korneuburger Jugendzentrums besichtigen, um sich Anregungen zu holen.“

Besonders erfreulich auch die Finanzen: Obwohl im Bauabschnitt I bereits mehr Arbeiten als geplant durchgeführt wurden, wurden statt der genehmigten 695.000 Euro nur 591.000 Euro benötigt.

Die Opposition hatte im Vorfeld einerseits den Wunsch der Jugendlichen, tatsächlich in die Wienerstraße zu übersiedeln und die Kostenaufstellung der ÖVP auf der anderen Seite angezweifelt bzw. kritisiert. Der Unterschied in der Betrachtungsweise lag hauptsächlich darin, welche Kosten dem Projekt an sich zuzurechnen sind.