Poysdorf

Erstellt am 11. April 2017, 14:11

von Werner Kraus

Die NÖN als Basis für Strobls Bilder. Leopold Strobl, Poysdorfer und Künstler in Gugging, präsentiert seine Werke.

„Für einen Künstler ist es das Schönste, auch zu Hause in seiner Heimat anerkannt zu sein. Mit Ihrem Besuch dieser Ausstellung zeigen Sie dem Poysdorfer Künstler Leopold Strobl diese Anerkennung“, betonte Nina Katschnig bei der Vernissage von Strobl im Weingut Taubenschuss.

Monika Taubenschuss freute sich über die vielen Gäste. Im Weingut Taubenschuss hat die Kunst seit über 20 Jahren einen Platz. Seit drei Jahren gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der Galerie Gugging. „Es freut mich sehr, dass Leopold Strobl mit seinen Werken international zu einem Begriff geworden ist. Künstler schauen bekanntlich etwas anders auf die Welt, sie haben einen noch wertigeren Blick für die Schönheit der Landschaft“, betonte Bürgermeister Thomas Grießl.

Nach einem Jahr wieder in die Heimat

Nach einem Jahr ist der Ausstellungszyklus von Leopold Strobl, der über New York, Paris und Tokio ging, wieder in die Heimat zurückgekehrt, hob Katschnig hervor. Leopold Strobl ist seit 15 Jahren im offenen Atelier Gugging tätig. Er zählt zu den sehr fleißigen Künstlern. Einzigartig sind seine Formensprache und sein Bildaufbau. Werke von Strobl sind international mittlerweile in allen großen öffentlichen und privaten Sammlung zu finden. Sorgfältig ausgewählte Zeitungsausschnitte werden von Leopold Strobl übermalt und so zu Kunstwerken.

Er erzählte bei der Vernissage, dass die NÖN eigentlich zu 90 Prozent die Ausgangsbasis für seine Bilder mit ganz fein abgeschirmten Farbnuancen bildet. Eine wie Steine anmutende Form bedeutet, dass hier etwas zu verdecken ist, was der Künstler nicht im Bild haben möchte. „Seine Bilder strahlen Ruhe, Frieden und Harmonie aus“, betont Katschnig. So signiert der Künstler seine Werke auf der Rückseite, denn vorne würde dies nur stören, klärte Strobl über seine Arbeit auf.