Poysdorf

Erstellt am 25. April 2017, 09:00

von Werner Kraus

Horn-Connection lud zu Benefiz-Konzert. Die Horn-Connection unter der Leitung von Peter Hofmann lud am Sonntag Abend zu einem Benefizkonzert in den Reichensteinhof ein.

Den Beginn machte der junge Hornist und Komponist Johannes Beranek mit dem Solostück Fantasy for Horn. Peter Hofmann möchte mit diesem Konzert zeigen, dass Hörner nicht nur als Begleitinstrument, sondern auch als stimmführendes Instrument geeignet ist. Mit dem Alphorn Duette entführten Karl und Rainer Schreiber die Gäste in die Schweizer Alpen. Quattro Stagione, eine der erfolgreichsten Horngruppen bei Prima la Musica, zeigte mit dem Capriccio für four horns, dass sie mit Recht bereits mehrmals beim Bundeswettbewerb vertreten waren.

Gast im Konzert der Hornconnection war Michael Rach mit seiner Tuba.  Mit den Tuba Solo samt Horn Quartett- Begleitung aus der Oper „die lustigen Weiber von Windsor“ bot er eines der vielen Highlights des musikalischen Programms.

Im zweiten Teil des Programmes war dann die Horn Connection in voller Besetzung mit 17 Musikern zu hören. Zu Beginn nützte der Staatzer Musikschuldirektor Herbert Frühwirth die Möglichkeit, Florian Heger und Johannes Beranek einen Sonderpreis der Musikschule zu überreichen. Er dankte aber auch Peter Hofmann, ohne dessen Engagement vieles nicht möglich wäre.

Ein sehr hoher Standard

Das wohl schwerste Stück des Abends, Gustav Mahlers „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ in einem 12-stimmigem Satz, zeigte, welch hohen Standard die jungen Musiker der Horn Connection haben. Das Halleluja aus dem Messias von Händel, einmal nicht mit Orgel sondern mit 17 Hörner  begeisterte die Zuhörer.

Zum Abschluss bedankte sich Johann Tiwald vom Okenfusorgelkomitee für das Benefizkonzert. Er lud die Musiker ein, auch einmal gemeinsam mit der neuen Okenfusorgel in der Stadtpfarrkirche bei einem Konzert aufzutreten.