Poysdorf

Erstellt am 19. Juli 2017, 05:01

von Werner Kraus

Trockenheit verursacht riesige Risse im Boden. Aufgrund der Dürre haben Buben riesige Spalten im Feld entdeckt, die Körperteile der Kinder verschwinden lassen können.

Felix und Florian Matzka erforschten während einer Erntepause die großen Bodenrisse.  |  zVg

Als es vergangene Woche wegen einiger Regentropfen eine kurze Pause beim Mähen gab, sahen die Kinder Felix und Florian, zwei begeisterte Junglandwirte, große Risse im Boden.

Felix konnte mit beiden Armen problemlos hineingreifen, so breit waren die Risse. Der ältere Bruder Florian wollte es genau wissen und holte das Maßband. Es waren 60 Zentimeter tiefe Risse im Ackerboden.

.„Wir Landwirte müssen von und mit der Natur leben."

Landwirt Christian Matzka war von der Tiefe der Risse und der damit verbundenen Trockenheit entsetzt. Die extreme Trockenheit der letzten Wochen trägt maßgeblich zu diesen Bodenrissen bei. Aber auch die extrem kalten Temperaturen im Winter haben dafür gesorgt, dass keine Winterfeuchtigkeit aufgenommen und gespeichert werden konnte. „Nach der Ernte werden wir wieder den Boden bearbeiten und ihm so eine bessere Aufnahme der Feuchtigkeit ermöglichen“, erklärte Christian Matzka.

Derart trockene Jahre hat es, wenn man mit älteren Menschen spricht, immer gegeben. Wetterkapriolen werden jedoch immer unberechenbarer. „Wir Landwirte müssen aber trotzdem von und mit der Natur leben. In den letzten Tagen gab es ja zum Glück einige Niederschläge. Wir hoffen auf weiterhin lang anhaltenden Regen, der aber auf keinen Fall in Hagel und andere Unwetter ausarten soll“, hob Christian Matzka hervor.

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