Erstellt am 20. Juni 2016, 11:02

von Michael Pfabigan

Proben auf Hochtouren. Die Neue Mittelschule Gaweinstal führt heuer das Märchensommer-Musical HexMex auf. Das Stück musste erst für 80 Darsteller adaptiert werden.

Eifrige Probenarbeit für HexMex: Leon Reiskopf, Simon Strobl, Katharina Zickl, Sophie Vachalek, Victoria Hackl, Kerstin Hochmeister, Selina Gindl, Theresa Pamminger, Kristina Adler, Pia Schmidt, David Schneider, Lea Janitsch, Celine Dokulil, Vanessa Ulreich; sitzend: Julia Weber, Doris Schmid, Natalie Roch, Kerstin Gstaltner, Eric Zach.  |  NOEN, zVg

Ein Hauch von Märchensommer zieht derzeit durch die Neue Mittelschule Gaweinstal, denn die Proben für das heurige Musical laufen auf Hochdruck. Auf dem Programm steht HexMex, jenes Stück, mit dem Nina Blums Märchensommer vor neun Jahren seine Poysbrunn-Premiere gegeben hatte.

Sind die Vorbereitungen anders, wenn das Stück in der Region zumindest bekannt ist? „Die Arbeit ist nicht anders, als bei allen anderen Musicals“, gesteht Simone Pamminger, die den Kontakt zu Märchensommer-Intendantin Nina Blum herstellte und ermöglichte, dass das Musical ins Weinviertel heimkehrt. „Ich hab’ damals HexMex in Poysbrunn gesehen und war begeistert!“, erinnert sich Pamminger.

Trotzdem etwas anderes

Die Gaweinstaler Version wird trotzdem anders: Zum einen, weil in der NMS kein Wandertheater, wie im Schloss Poysbrunn, aufgeführt wird, sondern eine reine Bühnenversion. Außerdem musste das Stück adaptiert werden: „Beim Märchensommer hatten sie acht Schauspieler, wir haben 80 Kinder, die mitspielen“, lacht Pamminger: „Da haben wir ein bisschen was ändern müssen!“

Das inhaltliche Grundgerüst um die drei Hexenkinder und ihr magisches Zubehör ist aber gleich geblieben. Die Texte wurden von Pamminger und Elke Müller angepasst, musikalisch arrangierte Komponist Hubert Koci die Lieder.

Mehr als die Hälfte der Schüler und fast alle Lehrer arbeiten am Projekt Musical, das alle zwei Jahre die Schule in Atem hält: „Ich bewundere die Disziplin der Kinder: Die proben bis zu fünf Stunden am Tag“, zollt auch Direktor Kurt Jantschitsch seinen Respekt.