Erstellt am 18. Februar 2016, 05:04

von Michael Pfabigan

Raubüberfall war erfunden. Mistelbacher verspielte und versoff sein Geld, verletzte sich und erfand dann einen Raubüberfall als Erklärung.

 |  NOEN

Als harmlos stellte sich ein mutmaßlicher Überfall zwischen M-City und Stadt am Rosenmontag heraus. Beim Notruf klang alles noch viel dramatischer: Er sei von einem Unbekannten überfallen und seines Geldes beraubt worden. Alles sei weg, klagte er seiner Mutter, die die Polizei alarmierte.

Die Polizei forschte nach. Und fand keine Anhaltspunkte für ein Verbrechen. Schlussendlich gestand er, den Überfall erfunden zu haben, da er sein Geld im Wettcafé in der M-City verspielt und vertrunken hatte. Der Mann soll Sucht- und Alkoholprobleme haben. Beim Heimweg - laut Polizei soll der Mann nicht mehr ganz nüchtern gewesen sein - soll er gestürzt sein und sich eine leichte Kopfverletzung zugezogen haben. Aus Angst vor der Mama, die ihn bereits suchte, erfand er den Überfall, um Verletzung und verschwundenes Geld zu erklären.

„Eine reine Alkoholgeschichte“, kommentierte die Polizei den Vorfall. Damit stellten sich auch alle Gerüchte über etwaige Täter als nicht zutreffend heraus.