Erstellt am 11. September 2015, 05:32

von Carina Rambauske

Resümee: Zum Jubiläum die 10.000er geknackt. Der Märchensommer NÖ freut sich über 10.250 Besucher. 2016 wird "Aladin und die Wunderlampe – neu erleuchtet" gespielt.

Nina Blum, Intendantin des Märchensommers NÖ, möchte trotz der steigenden Besucherzahl den feinen, intimen Rahmen des interaktiven Wandertheaters beibehalten.  |  NOEN, Martin Hesz

Ein wunderschönes Geschenk gelang dem Märchensommer NÖ anlässlich seines diesjährigen zehnjährigen Jubiläums: Erstmals wurde die 10.000er Besuchergrenze geknackt: 10.250 Besucher sahen in 41 Vorstellungen „Der Zauberer von Oz“ im Schloss Poysbrunn. „Ein super Ergebnis, das mich wirklich besonders freut“, sagt Intendantin Nina Blum.

Ein hochwertiges und besonderes Kindertheater

Seit zehn Jahren bietet der Märchensommer NÖ qualitativ hochwertiges und besonderes Kindertheater: „Und damit haben wir uns mittlerweile einen Namen gemacht“, nennt Nina Blum einen möglichen Grund für den steigenden Erfolg. Dass sie seit vergangenem Jahr nicht eigene Stücke, sondern bekannte Märchenstoffe neu interpretieren, ziehe Besucher zusätzlich verstärkt an, vermutet Nina Blum.

„Zu unseren treuen Märchensommerfans hatten wir dieses Jahr mit über 2.000 Besuchern auch sehr viele neue Gäste“, bilanziert die Intendantin. Und: „Viele sagten, dass sie die Oz-Geschichte normalerweise nicht so mögen, der Poysbrunner-Oz sie aber begeisterte.“

Der großartige Erfolg war auch Grund dafür, dass besonders gegen Ende des Sommers Gäste wieder weggeschickt werden mussten, da sie keine Karten reserviert hatten und die Vorstellungen jedoch schon ausverkauft waren. „Das hat uns wirklich leid getan!“, bedauert die Intendantin und empfiehlt für die nächste Produktion „Aladin und die Wunderlampe – neu erleuchtet“ – von 7. bis 28. August 2016 – früh genug Karten zu reservieren.

Das Schloss Poysbrunn als großer Basar

2016 wird Autorin Michaela Riedl-Schlosser die Grundgeschichte des Aladin hernehmen, sie mit einigen zusätzliche Facetten bereichern und daraus eine fantastische Geschichte zaubern. Erstmals wird daher ein Märchen aus den „Märchen 1.001 Nacht“ vom Märchensommer NÖ inszeniert. „Das ganze Schloss wird in einen Basar verwandelt und es wird wieder fünf und nicht drei Wandertheaterstationen geben“, verrät Nina Blum.

Trotz der fast durchgehend ausverkauften Vorstellungen in diesem Jahr möchte sie den Rahmen nicht vergrößern, sondern stattdessen bauliche Maßnahmen vornehmen, um den Rahmen komfortabler zu gestalten. „Der kleine und intime Rahmen, den wir haben, ist auch das besondere und es ist noch eine überschaubare Größe, mit der das Konzept des Wandertheaters aufgeht“, sagt Nina Blum.