Mistelbach , Poysdorf

Erstellt am 05. August 2016, 04:37

von NÖN Redaktion

Dank an die Helfer. Klinik-Personal war zufällig am Poysdorfer Badeteich, als ein Asylwerber unterging. Er wurde reanimiert.

Der gerettete Jahjia Sharif mit Stationsleiterin Helga Lerch, der stellvertretenden Pflegedirektorin Gabriele Rudorfer, den Ersthelfern Dominik Matzinger und Christa Pfliegler, dem Notarztteam mit Oberärztin Petra Stoklas und Werner Ollinger (Notfallsanitäter Stefan Weinmayer ist nicht am Bild), Ersthelfer Rene Bauer sowie Intensivmedizinerin Oberärztin Tanja Fuchs.  |  NOEN, zVg

Bei einem Unfall am Poysdorfer Badeteich wurden drei Mitarbeiter des Landesklinikums in ihrer Freizeit gemeinsam mit dem Notarztteam des Roten Kreuzes zu Lebensrettern. Nun besuchten die Retter das Unfallopfer, das sich am Wege der Besserung befindet.

Ende Juni kam es zu einem folgenschweren Badeunfall am Badeteich in Poysdorf. Der afghanische Asylwerber Jahjia Sharif war dabei mehrere Minuten unter Wasser, ehe ihn zwei beherzte Männer herauszogen.

Perfekte Rettungskette rettete Leben

Zufällig waren Rene Bauer, ein im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf tätiger Arzt und First Responder, sowie zwei Diplomierte Pfleger, Dominik Matzinger und Christa Pfliegler, anwesend und begannen sofort mit der Reanimation des Verunglückten.

Diese wurde dann vom Notarztteam des Roten Kreuzes unter Oberärztin Petra Stoklas von der Anästhesie und Intensivmedizin sowie den Notfallsanitätern Werner Ollinger und Stefan Weinmayer weitergeführt und der Patient nach Ausschöpfung aller medizinischen Maßnahmen ins Landesklinikum gebracht.

Dort betreute Oberärztin Tanja Fuchs ihn weiter, er musste dann jedoch weiter ins Universitätsklinikum St. Pölten transferiert werden.

Dankbar und auf dem Weg der Besserung

Knapp zwei Wochen später ist Jahjia Sharif am Wege der Besserung und wieder zurück im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf. Seine Lebensretter haben ihn nun auch schon besucht und sind froh, dass sie helfen konnten: „Es ist schön zu sehen, dass er diesen schweren Unfall so gut überstanden hat.“

Auch Notärztin Stoklas freut sich über den glücklichen Ausgang: „Dank der Ausschöpfung aller medizinischen Maßnahmen und einer perfekten Rettungskette konnten wir gemeinsam dem Patienten bestmöglich helfen.“ Sharif war es vor allem wichtig, sich persönlich bei allen Rettern zu bedanken.