Erstellt am 19. Juni 2016, 13:36

von APA/Red

Rettungsorganisationen absolvierten Nachtübung. Niederösterreichische Rettungsorganisationen haben mit tschechischen Kollegen im Raum Drasenhofen (Bezirk Mistelbach) eine grenzüberschreitende Nachtübung abgehalten.

 |  NOEN, 144 Notruf NÖ

Erstmals trainierte auch ein Notarzthubschrauber den Nachteinsatz und landete laut einer Aussendung von 144 Notruf NÖ mehrere Male sicher im Übungsgebiet, um "Patienten" aufzunehmen.

Für die Übung am Freitagabend war ein Massenanfall von Verletzten simuliert worden. Im Einsatz standen rund 100 Sanitäter, Notärzte, Feuerwehrmitglieder und Polizisten. "Die Arbeitsweisen sind sehr ähnlich und durch internationale Standards beschrieben, aber in Nuancen doch unterschiedlich. So ist das gemeinsame Trainieren und Üben unerlässlich", stellte NÖ Landesrettungskommandant Werner Kraut vom Roten Kreuz fest.

"Schnelle Hilfe in Notsituationen"

Grenzüberschreitende Rettungseinsätze werden künftig zu jeder Tageszeit möglich sein. Laut LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) seien organisatorische Kooperationsvereinbarungen in Ausarbeitung - die erste werde in den nächsten Wochen abgeschlossen.

"Wichtig ist, dass immer die schnellste Hilfe in Notsituationen entsendet werden kann." Die Vernetzung der Notrufleitstellen aus Tschechien und Niederösterreich ermögliche die Alarmierung von Einsatzteams über die Grenze hinweg, erläuterte der Geschäftsführer von 144 Notruf NÖ, Christof Constantin Chwojka den neuen Ablauf.