Staatz

Erstellt am 11. April 2017, 05:33

von Michaela Höberth

Leopold Muck: „Es ist Zeit für eine neue Generation“. Nach 22 Jahren als VP-Bürgermeister nimmt Leopold Muck den Hut. Fröschl soll folgen.

VP-Bürgermeister Leopold Muck legt mit 12. April seinAmt zurück.  |  Archiv

„Mit dem 12. April lege ich mein Amt zurück“, bestätigt VP-Bürgermeister Leopold Muck gegenüber der NÖN die kursierenden Gerüchte. 22 Jahre lang leitete der Wultendorfer die Geschicke der Gemeinde, zuvor war er zehn Jahre im Gemeinderat vertreten.

Schnell stieg er zum Umweltgemeinderat und in den Gemeindeverband für Aufgaben des Umweltschutzes auf. 1990 schaffte er schließlich den Sprung zum Vizebürgermeister.

„Meine Hauptthemen sind die Natur und die Kultur. Hier konnte ich viel schaffen und die Leute begeistern“, blickt Muck mit Stolz zurück. Als Obmann des Musikschulverbandes Staatz-Umgebung engagierte er sich ab 1993 für den Musikernachwuchs. 2000 trug er eine einschneidende Veränderung in der Staatzer Kulturszene mit:

„Schon bei den Wahlen 2015 stand fest, dass ich das Amt an die nächste Generation weitergeben werde“

Die Felsenbühne zeigte nicht länger die Karl-May-Spiele, sondern sattelte auf Musicals um. Besonders am Herzen liegen Muck auch die Kultakomben und das Veranstaltungszentrum, das seit 2002 besteht.

„Ein besonderes Naherholungsgebiet konnten wir mit dem Biotopverbundsystem und dem Erhalt des Trockenrasens am Staatzer Berg schaffen“, resümiert Muck, dem der Abschied trotz seiner langen Amtszeit nicht allzu schwerfällt.

„Schon bei den Wahlen 2015 stand fest, dass ich das Amt an die nächste Generation weitergeben werde“, will er dem jungen VP-Team nicht im Wege stehen. Wenn es nach ihm ginge, wird bei den Neuwahlen am 19. oder 20. April der 27-jährige Gemeindeparteiobmann Daniel Fröschl zu seinem Nachfolger bestimmt. „Er hört den Leuten zu, ob alt oder jung.“