Erstellt am 26. Februar 2016, 05:04

von Josef Christelli

Schutz vor Jagdgegnern: Warnung vor Facebook. Bezirksjägermeister Gottfried Klinghofer forderte bei Hegeringschau weidmännische Zurückhaltung in den sozialen Netzwerken bei Jagderfolgen ein.

Hegeschau in Ladendorf. Hegeringleiter-Stellvertreter Werner Nekam, Trophäenbewerter Karl Scheiner, Bürgermeister Manfred Hager, Bewerter Lambert Strobl, Jubilar Josef Bauer, Rupert und Gottfried Klinghofer.  |  NOEN, J. Christelli

Die Jäger des Hegeringes Ladendorf hörten bei der Hegeschau im Restaurant Weinstube von Hegeringleiter Rupert Klinghofer, dass der Bestand des Feldhasen um 50 Prozent angestiegen ist, was den engagierten Raubwildjägern zu verdanken ist. Das Schwarzwild ist seit drei Jahren gleichbleibend und es gibt keine Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen. Das Flugwild bleibt weiterhin das Sorgenkind.

Jagdjahr unfallfrei und ohne Negativ-Schlagzeilen

Wichtig ist Klinghofer auch, dass das Jagdjahr unfallfrei und ohne jede Negativ-Schlagzeile in den Medien abgelaufen ist.

Der von der Behörde verfügte Rehwild-Abschuss wurde zu 97 Prozent erfüllt. Bei den Rehen ist das Fallwild durch Kraftfahrzeuge mit rund 40 Stück im Jahr relativ hoch. Jetzt wurde ein Projekt zur Sicherheit von Wild und Verkehrsteilnehmern beim Land NÖ und dem Jagdverband eingereicht. Über die Abteilung „Wildtiere und Verkehr“ sollen Wildwarngeräte gekauft und an den Straßenzügen angebracht werden.

Erfreulich ist die Schießleistung des Hegering-Teams mit Josef Mechtler, Leopold Forstner, Martin Feilhammer, Rudi Schmid und Karl Seltenhammer. Das Team hat sowohl im Frühjahr als auch im Herbst jeweils den 1. Preis gewonnen.

Zurückhaltung in sozialen Netzwerken

Natürlich waren auch die Jagdgegner ein Thema: Bezirksjägermeister Gottfried Klinghofer appellierte an die Jägerschaft, nicht gleich alle Jagderlebnisse in allen Details in den elektronischen Medien zu verbreiten, weil dort wenige Jäger mit dabei sind und solche Beiträge oft falsch aufgefasst werden.