Erstellt am 19. November 2015, 05:03

von Claudia Busch

Sohn folgt der Mutter. Nach über 15 Jahren hat das RK Kreuzstetten einen neuen Leiter: Daniel Jörgensen möchte frischen Wind in Ortsstelle bringen.

Generationenwechsel beim Roten Kreuz Niederkreuzstetten: die Beiräte Hans Dechant, Leopold Bogner, Josef Sieghart, Heinrich Salomon, Gerhard Friedl und die neu gewählte Führung Silvia Jörgensen (Kassier Stellvertreter), Viktoria Viktorik (Kassier), Helmut Zagler (Ortsstellenleiter Stellvertreter), Daniel Jörgensen (Ortsstellenleiter), Helmut Scheer (Schriftführer) und Eva Wohlmut (Schriftführer Stellvertreter).  |  NOEN, zVg

Die Rotkreuz-Ortsstelle Kreuzstetten wählte einen neuen Ortsstellenleiter. Daniel Jörgensen übernimmt die Position und ist somit Nachfolger seiner Mutter Silvia Jörgensen. „Ich durfte die letzten Jahre schon in das Amt des Ortsstellenleiters hineinschnuppern und werde die Arbeit meiner Mutter nun fortführen“, sagt Daniel Jörgensen.

Wichtig ist ihm, die Attraktivität des Roten Kreuzes für mögliche neue Mitglieder zu steigern. „Ziel ist sicher, das Rote Kreuz wieder mehr ins öffentliche Licht zu stellen und die Ortsstelle weiter bestehen zu lassen“, so der neue Leiter.

Nicht nur die Fortsetzung der Arbeit seiner Mutter, auch „frischen Wind einzubringen“ ist Jörgensen ein Anliegen. Silvia Jörgensen hat die Ortsstellenleitung nach über 15 Jahren abgegeben. Auch sie sieht Vorteile in der jungen Leitung: „Junge müssen auch eine hohe Position überhaben und so neue Ideen und Inputs einbringen. Wir sind nicht festgeklebt.“

Derzeit hat die Ortsstelle Kreuzstetten etwa 60 Mitglieder. Probleme mit dem Nachwuchs bestehen wie in vielen Ortsstellen auch in Kreuzstetten. Den gesellschaftlichen Wandel sieht Neo-Ortsstellenleiter Daniel Jörgensen als einen Grund für das geringe Interesse.

„Die Gesellschaft ist ichbezogen. Auch die Pensionen verschieben sich nach hinten, somit fallen die jungen Pensionisten weg.“ Für die Umsetzung seiner Ziele hat Jörgensen fünf Jahre, dann wird die Leitung neu gewählt.