Wolkersdorf im Weinviertel

Erstellt am 08. April 2017, 03:00

von Michael Pfabigan

Vier Monate Bauzeit für Resch&Frisch. Bäcker Resch&Frisch baut im Wirtschaftspark sein neues Auslieferlager und -zentrum für die gesamte Ostregion.

Spatenstich für den neuen Standort von Resch&Frisch in Wolkersdorf: ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki, Bürgermeisterin Anna Steindl, Firmenchef Josef Resch, Landesrätin Petra Bohuslav, Junior-Chef Georg Resch und Landtagsabgeordneter Kurt Hackl.  |  NOEN, Michael Pfabigan

„Das Weinviertel hat sich in den letzten Jahren zu einer boomenden Wirtschaftsregion entwickelt und der ecoplus-Park Wolkersdorf ist ein konstanter und starker wirtschaftlicher Wachstumsmotor“, sagt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Wir sind stolz darauf, mit Resch&Frisch einen prominenten Neuzugang begrüßen zu können. Die Entscheidung des Unternehmens für einen Standort in einem unserer Wirtschaftsparks macht deutlich, dass wir mit unseren Angeboten an die Wirtschaft auf dem richtigen Weg sind!“

Das Welser Unternehmen, das bisher seinen Sitz in Stockerau hatte, muss expandieren und übersiedelt nach Wolkersdorf: Die Resch&Frisch-Gruppe errichtet auf einem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück einen neuen Vertriebsstandort für den Wiener Raum und das nordöstliche Weinviertel.

„Als Familienbetrieb in der vierten Generation fühlen wir uns der Region und unseren Kunden gleichermaßen verpflichtet“, sagt Eigentümer und Geschäftsführer Josef Resch. „Mit dem neuen Standort können wir unsere Kunden im Wiener Raum und im östlichen NÖ noch besser und schneller beliefern.“ Ausschlaggebend für den neuen Standort waren vor allem die verkehrsgünstige Lage und die modernst aufgeschlossenen Grundstücke mit zusätzlichem Erweiterungspotenzial.

„Christoph Kolumbus hatte noch nicht mal Amerika entdeckt gehabt, da hat meine Familie schon Brot gebacken!“Firmenchef Josef Resch

„Zur Zeit werden rund 1,7 Millionen Euro in die Aufschließung neuer Betriebsflächen investiert“, erklärt ecoplus Aufsichtsrat Landtagsabgeordneter Kurt Hackl. Resch&Frisch sei nur das erste Unternehmen, das sich im neuen Teil des Wirtschaftsparks, neben der Rupert Fertinger GmbH, ansiedelt.

Was schätzt Bürgermeisterin Anna Steindl am Familienunternehmen mit rund 1.600 Mitarbeitern? „Die Handschlagqualität und die Bodenständigkeit des Chefs“, sagt sie beim Spatenstich für die neue Anlage. Bei der Bauverhandlung ging alles ruckzuck: „Alle Unterlagen waren da“, lobt sie die Vorarbeiten der Reschs.

Und die müssen passen: Der neue Standort soll binnen vier Monaten hochgezogen sein, im September soll es eine große Eröffnungsfeier geben.