Staatz

Erstellt am 06. Juli 2016, 05:52

18-Meter-„Excalibur“. Auf der Staatzer Felsenbühne wurde ein riesiges Schwert für das Musical „Artus“ aufgestellt, bezahlt von Unternehmer Seunig.

Artus und sein berühmtes Schwert Excalibur – sie stehen heuer für die Felsenbühne Staatz. Aber was fällt vielen Menschen noch ein, wenn sie den Namen des ältesten aller englischen Könige hören? Richtig, die Excalibur City, die große Einkaufsstadt gleich hinter der tschechischen Grenze bei Haugsdorf.

Den Namen hat sie von seinem Besitzer, Ronald Seunig, der ein wahrer Fan der Geschichte von Artus und seinen Abenteuern ist.
An den dachte Felsenbühnen-Intendant Werner Auer bei der Arbeit am Bühnenbild seines neuen Stückes und hatte eine Wahnsinns-Idee. Er überlegte ein riesiges Schwert Excalibur auf die Bühne zu stellen und Ronald Seunig zu fragen, ob er sich nicht daran beteiligen wolle.
Gedacht, getan und zum Glück fand er in dem Unternehmer einen Gleichgesinnten, der von der Idee des Mega-Schwerts absolut begeistert war.

Baukosten werden übernommen

Er übernehme gerne alle Baukosten des Riesen-Bühnenelementes, wenn es danach in seiner Einkaufsstadt aufgestellt würde. Das war schnell abgemacht und so bekam Erwin Lutz, Architekt und ein Freund beider, den Auftrag ein derartiges Monster zu konstruieren.

Vorbild war für ihn ein 1,2 Meter großes Schwert in seinem Besitz, das er auf das 15-fache vergrößerte, also auf eine Länge von 18 Metern. Die Stabilität des Schwertes zu erreichen, immerhin steckt es bloß mit seiner Spitze im Boden, war die kniffligste Herausforderung dabei.

Vergangene Woche wurde das gewaltige Schwert mithilfe eines Kranwagens auf der Felsenbühne montiert und alle hielten den Atem an. „Ich war mir nicht wirklich sicher, ob es halten würde“, bekannte Lutz aufatmend. „So etwas habe ich einfach noch nie gemacht.“

Eine Tonne ist das gesamte Schwert nun schwer. Damit es aufrecht und alleine steht, musste vorher ein Fundament von sechs Tonnen angefertigt werden. Das Riesen-Ecxalibur wird sicher eines der Highlights der Bühnenshow auf der Felsenbühne werden. Doch das Schwert kann noch etwas Anderes, als bloß gewaltig auszusehen. Aber dieses Geheimnis will Auer noch nicht verraten.

www.felsenbuehne-staatz.at