Erstellt am 27. November 2015, 06:28

von Ingrid Fröschl-Wendt

24-Stunden-Betreuung: Licht im "Dschungel". Vier Experten klärten auf, wie man schnell und unbürokratisch an Pflegeunterstützung für Zuhause kommt.

Informierten über die 24 Stunden Betreuung zu Hause: Maria Hofstätter, Ilse Geyer, Silvia Eder, Gesunde Gemeinde Arbeitskreisleiterin Elfriede Beck, Irene Riecker und Bürgermeister Leopold Muck.  |  NOEN, Ingrid Fröschl-Wendt

Seit 2007 gibt es Förderungen, die eine 24-Stunden-Betreuung finanzierbar machen. Seitdem schießen Agenturen wie Schwammerl aus dem Boden. Das Angebot ist mittlerweile nicht mehr überschaubar, die Behördenwege mühsam, an Vorbereitungszeit fehlt es oft, da eine 24-Stunden-Hilfe über Nacht benötigt werden kann.

Die „Gesunde Gemeinde Staatz“ weiß, wie komplex dieses Thema ist. Darum organisierte Obfrau Elfriede Beck einen Info-Abend für die gesamte Region. Vier Referenten waren vor Ort, die das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten.

Wegweiser durch „den Förderdschungel“

Einen kleinen Wegweiser durch „den Förderdschungel“ zeigte Maria Hofstätter vom Land NÖ. Sie berichtete außerdem von einem enormen Bedarfsanstieg: War 2007 mit einigen Hundert Förderfällen begonnen worden, waren es 2011 bereits 5.000 und 2014 7.700 Förderanträge.

Unterstützung erhalten Patienten bei ihrer Entlassung in die häusliche Pflege durch die Übergangspflege des Krankenhauses Mistelbach, davon berichtete Irene Riecker und brachte viele Fallbeispiele aus der Praxis, die den Zuhörern nur allzu gut bekannt waren.

Über das große Spektrum rund um Hilfe für die Pflege zu Hause berichtete Silvia Eder vom NÖ Hilfswerk Land um Laa und Ilse Geyer griff speziell das Hilfswerk-Angebot zur 24-Stunden-Betreuung heraus.