Drasenhofen

Erstellt am 13. Juni 2017, 09:00

von Michael Pfabigan

Seltener Gendefekt: Anna braucht Hilfe!. In der Schwangerschaft erfuhren die Eltern von massiven Schäden ihrer Tochter, die viele Therapien braucht.

Für die behindertengerechte Gestaltung des Lebensumfeldes der kleinen Anna fehlt das Geld.  |  zVg

„Wir wollen für unsere Anna alles tun, sie fördern und unterstützen, wollen sie an unserem Leben teilhaben lassen. Nur ist das leider nicht ganz einfach“, sagt Mutter Yvonne Ament.

Denn Anna ist ein Jahr alt und mit einem seltenen Gendefekt zur Welt gekommen. „Wir haben in der Schwangerschaft erfahren, dass unsere Tochter eine Hypoplasie des Kleinhirnwurmes hat. Leider wurde dieser Defekt immer größer“, erzählt Mutter Yvonne. „Abtreibung war für uns nie ein Thema“, sagt sie und ist von der Richtigkeit des Entschlusses überzeugt.

„Wir wollen für unsere Anna alles tun, um sie an unserem Leben teilhaben zu lassen. Nur ist das nicht ganz einfach!“ Yvonne Ament, Mutter

Durch die Krankheit leidet Anna an einer Augen- und Gehirnfehlbildung, ist hochgradig schwerhörig und hat Epilepsie. „Wir haben viele Therapien mit unserem Sonnenschein“, sagt die Mutter einer siebenköpfigen Familie: „Die kleine Maus ist mit einem Therapiestuhl, Hörgeräten und einem Reha-Buggy ausgestattet.“

Woran fehlt es? An den finanziellen Mitteln das Umfeld der kleinen Anna behindertengerecht zu gestalten. Das beginnt bei den Kosten für einen behindertengerechten Bus und endet beim entsprechenden Umbau des Wohnhauses. „Ich setze große Hoffnung auf die Unterstützung der Öffentlichkeit“, sagt die Mutter: „Denn der Gendefekt ist sehr selten.“