Erstellt am 25. April 2017, 08:48

von Werner Kraus

Regionalität ohne Backmischungen. Bäckermeister Raphael Hugl eröffnete in der Sektmanufaktur seine Huglerei.

„Ich war fünf Jahre in der Schweiz und habe mich schon seit langem mit dem Gedanken getragen, mich in einer eigenen kleinen Bäckerei mit Ideen von Qualität und Regionalität zu verwirklichen“, erzählte Raphael Hugl.
Als er dann bei seinem Arbeitgeber wegen der Zielpunktpleite abgebaut wurde, war für Raphael der Weg in die Selbstständigkeit offen. Freundin Andrea Kantner hatte die Idee das Projekt „Huglerei“ zu nennen. Ein Danke sagte Raphael seinen Geschwistern, den Eltern und Freunden, die ihm beim Aufbau der kleinen, feinen Bäckerei in der elterlichen Sektmanufaktur unterstützt haben.

Landesrat Karl Wilfing betonte, dass es Brot, bis auf Südostasien, überall in der Welt als Grundnahrungsmittel gibt. „Österreich hat eine große Brottradition und da ist es schön, wenn junge Menschen wie Hugl dieses traditionelle Handwerk abseits industrieller Backmischungen weiter pflegen.“

Freude über Pioniergeist

Unter den Gästen auch Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner, Landtagsabgeordneter Manfred Schulz, Drasenhofens Bürgermeister Reinhard Künzl und seine Kollegen Thomas Grießl und Erwin Cermak, aber auch Wirtschaftsbundvertreter Werner Handle, Gerhard Wolf, Friedrich Zucker als Mehllieferant und Tourismusmanager Hannes Weitschacher.

Bernhard Lackner, der Generaldirektor der NÖ Versicherung, freute sich über den Pioniergeist des jungen Bäckermeisters und betonte, dass er von Festen bei den Hugls die hohe Qualität der Produkte bereits kenne und schätze. Um auch nachhaltig zu arbeiten, wird Brot und Gebäck auf Vorbestellung hergestellt. Die Gäste waren von den pikanten Stangerln, Broten und den typisch Weinviertler Mehlspeisen begeistert und genossen dazu auch Sekt und Wein, den Vater Georg Hugl zur Verkostung reichte.