Erstellt am 24. April 2016, 05:04

von Werner Kraus

Tipps und Kaffee mit Dirndl-Profis. Andrea Rebl und Hilde Kubanik helfen mittwochs Hobbyschneiderinnen.

Jeden Mittwoch von 13 bis 18 Uhr hat Hilde Kubanik im Eisenhuthaus das Nähcafe für alle Hobbyschneiderinnen geöffnet. Im Bild: Hilde Kubanik, Lore Gloss, Andrea Rebl.  |  NOEN, Werner Kraus

"Ich schneidere gerne und es ist mir ein Anliegen, andere Frauen auch dafür zu begeistern und sie zu unterstützen", erzählte Hilde Kubanik, die Gründerin des Nähcafés im Eisenhuthaus. Jeden Mittwoch von 13 bis 18 Uhr steht die begeisterte Hobbyschneiderin mit Rat und Tat zur Seite.

Begonnen hat Hilde Kubanik mit 13 Jahren und es macht ihr heute noch sehr viel Spaß. Es sei auch ein toller Ausgleich für die Arbeit im Heurigen. Eigentlich war das Nähen aus der Not entstanden. „Wolle und Stoffe waren in unserer Familie immer vorhanden. Kleider einkaufen wäre schon schwieriger gewesen, so machten es meine Schwester Gerti und ich einfach selbst.“ Heute näht Hilde besonders gerne auch für ihre drei Töchter.

„Wir vier haben so an die 60 Dirndln!“, denn das Dirndl ist die besondere Leidenschaft von Hilde Kubanik: „Das Nähcafé, die Zeit, wo ich mich selbst dem Schneidern widme, und andere beim Dirndl nähen unterstütze, ist für mich eine schöne Auszeit.“

Wichtige Partnerin von Hildes Nähcafé ist Andrea Rebl. „Wir haben in Poysdorf zum Glück ein Geschäft, wo man Stoffe und Zubehör bekommt, und das unterstütze ich sehr. Sie hat auch als Schneiderin eine hohe Kompetenz“, erzählt Hilde Kubanik und freut sich auf viele Hobbyschneiderinnen, die sich im Nähcafé Tipps holen.