Erstellt am 27. April 2016, 06:04

von Ingrid Fröschl-Wendt

Crash im Luftraum. Feuerwehren und Bundesheer absolvierten gemeinsame Übung. Diese war nach einer Stunde erfolgreich beendet.

Die Bergung der »verletzten« Bettina Schwarzl war gelungen. Mit Sanitäterin Anna Wraneschitz, Anton Wendt, Markus Stockhammer, Armin Habitzl und Erwin Wetel.  |  NOEN, Ingrid Fröschl-Wendt

Auf dem Ameiser Flugfeld am „Hena“ stoßen ein Kleinflugzeug und ein über die Böschung aufsteigender Hubschrauber zusammen. Der Unfall verursacht einen Flächenbrand, die verletzten Passagiere und Flugzeugteile sind über den ganzen Hügel verteilt.

Das war die Annahme einer spektakulären Unterabschnitts-Feuerwehrübung der FF Ameis. Um aus dem Dorf die notwendige 1,2 Kilometer lange Wasserleitung über 58 Höhenmeter legen zu können, die den Flächenbrand rund um das Flugfeld löschen sollte, mussten Feuerwehren aus dem gesamten Unterabschnitt helfen, sowie aus Föllim und Altruppersdorf.

Um die weit verstreuten Vermissten in dem unwegsamen Gelände zu finden, brauchte die Feuerwehr aber weitere Hilfe: Das Bundesheer der Bolfraskaserne Mistelbach unterstützte mit 13 Helfern und ihrem neuesten Aufklärungsfahrzeug, das mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist.

Nach einer Stunde waren alle Verletzten geborgen und der Brand gelöscht. Die Übungsbeobachter, Abschnittskommandant Johann Wanderer, Unterabschnittskommandant Franz Fritz und Bundesheer-Major Klaus Adler waren mit dem Ergebnis zufrieden.

„Es ist nicht selbstverständlich, dass bei dieser langen Relais-Leitung auch tatsächlich Wasser kommt,“ lobte Wanderer und Adler war von der guten Organisation beeindruckt.

Die Feuerwehrmitglieder waren wiederum von der Technik der Personensuche des Bundesheers beeindruckt und hatten sich hier ein Vorbild genommen.