Erstellt am 27. Oktober 2015, 09:15

Unvergesslicher Sekt. Nicht nur der Wein, sondern auch der Sekt gedeiht und schmeckt fabelhaft in der Sekthauptstadt Österreichs Poysdorf.

 |  NOEN, Werner Kraus
„Wir sind die Sekthauptstadt Österreichs und feiern daher am 22. Oktober auch den Tag des Sektes in der Schlumberger Sektwelt“, sagt Andrea Dankelmaier von Vino Versum. Bürgermeister Thomas Grießl stimmt ihr zu, dass seine Stadt neben dem Wein auch dem Sekt einen hohen Stellenwert gibt.
Susanne Riegelhofer, eine der Organisatoren der Poysdorfer Sektveranstaltung, berichtete über die besonderen klimatischen Voraussetzungen, die der Sekt in der Region Poysdorf vorfindet.



Der Wein ist dadurch säurebetont, frisch und feinfruchtig. Ideale Voraussetzungen für die Unvergesslichkeit des Sektgrundweines aus der Region. Auch Robert Schlumberger hat dies vor weit mehr als 100 Jahren erkannt. Schlumberger-Kellermeister Johann Krames erzählt, dass zur Qualitätsphilosophie von Schlumberger die Begleitung bis in den Weingarten gehört. Er setze auf 100 Prozent Österreich und fördert die Regionalität.

Landesweinkönigin Christina, die selbst aus einer Sektmanufaktur stammt, hob hervor, dass der Durchschnitts-Österreicher 2,1 Liter Sekt pro Kopf und Jahr trinkt und damit noch ausreichend Potenzial zur Steigerung vorhanden sei. Unter den Gästen der Sekt-Feier war auch BBK-Obmann Hermann Stich, der einen prickelnden Abend in Poysdorf genoss. Für den musikalischen Genuss sorgte das Horst Korschan Trio mit Jazz. In der Kellerröhre des Klosterkellers waren die Sekte von neun Winzern und Sektkellereien zu verkosten.