Laa an der Thaya

Erstellt am 08. April 2017, 03:02

von Ingrid Fröschl-Wendt

Paradies für Hobbygärtner in Laa. Bei der Neustift-Siedlung hat ein Feld eine neue Bestimmung erhalten: Dort werden Gartenparzellen für die Laaer geboten. Zehn Mini-Gärten sind noch zu haben.

Feldübergabe beim neuen Laaer „Urban Gardening“ Projekt: Bürgermeisterin Brigitte Ribisch, Karl Schäffer, Vizebürgermeister Georg Eigner, Waltraud Schmid, Monika Waltner, Alexander Schmid, Maria Öfferl, Josef Öfferl, Michaela Kutil, Helmut Lischka, Silvia und Leonie Schmid, Helmut Nikodym, Hildegard Amon, Hermann Amon und Helga Nadler.  |  NOEN, Ingrid Fröschl-Wendt

Auch in Laa gibt es viele Wohnungsbesitzer, die die Sehnsucht nach Garteln ins Freie treibt. Seit Samstag gibt es daher in der Laaer Neustift-Siedlung ebenfalls ein Urban Gardening Projekt. Direkt angrenzend an die Neustift-Siedlung hat Gemeinderat Klaus Oberndorfer ein kleines Feld, das sich als ideal für diese Zwecke erwies.

Fein krümelig vorbereitet und von den Gemeinderäten Helga Nadler und Karl Schäffer zu 60 Quadratmeter großen Parzellen ausgesteckt, wurden am Samstagvormittag die ersten zehn Parzellen den neuen Pächtern übergeben.

Bis zum Herbst können sie hier nun nach eigenem Gusto Paradeiser, Kürbisse, Erbsen und Karotten anpflanzen, oder auch Ringelblumen für die Herstellung von Cremen. Der Bauhof liefert ständig Wasser in die am Rand aufgestellten Container, eine kleine Gartenhütte enthält Werkzeug und Gießkannen.

„Durch die intensive Bearbeitung wird hier wahrscheinlich mehr wachsen als im eigenen Garten.“Karl Schäffer

Die neuen Hobby-Gärtner haben entweder nur eine Wohnung und vermissen das Arbeiten in der Erde. Oder im eigenen, kleinen Garten ist kein Platz für ein Gemüsebeet. „Durch die intensive Bearbeitung wird hier wahrscheinlich mehr wachsen als im eigenen Garten, den man nur mit der Hand umgraben kann“, sagt Karl Schäffer.

Im Herbst werden alle Pflanzen entfernt und der Boden umgeackert, damit er im Frühjahr wieder gut regeneriert für neue Pächter zur Verfügung steht. „Wer möchte, kann übrigens denselben Garten erneut haben, wenn er ihn besonders gut aufgearbeitet hat“, versprechen Schäffer und Nadler den begeisterten Gärtnern.

Zehn Minigärten sind einstweilen zum Preis von je 30 Euro verpachtet, für zehn weitere ist auf dem Feld noch Platz.