Staatz

Erstellt am 28. August 2016, 05:00

von Ingrid Fröschl-Wendt

Hilfe für Flüchtlinge: Staatz rückt enger z‘samm . „Z‘sammStaatz“ will Flüchtlingsfamilien in die Gemeinde integrieren helfen.

 |  NOEN, BilderBox.com/Erwin Wodicka

Aus der Flüchtlingshilfeinitiative „Gemeinsam Helfen“ in Staatz hat sich der Verein „Z´sammStaatz“ entwickelt. Er ist gemeinnützig, und fördert und führt Integrations- und Inklusionsprojekte durch. Das bedeutet ab Herbst einen Sozialmarkt zu führen, der Staatzerinnen und Staatzern in Not mit Lebensmitteln, Hygieneartikel und Bekleidung sowie mit

Austausch von Wissens- und Lebensweisen

„Z´sammStaatz“ führt Integrationsprojekte mit den fünf Flüchtlingsfamilien aus Afghanistan durch, die sich mit dem Deutschlernen, Austausch von Wissen und Lebensweisen beschäftigen. Dabei wurde schon geholfen, die Volksschule mit Mosaiken zu verschönern und den Staatzer Berg von störendem Buschwerk und Bäumen zu befreien.

Obmann Werner Mayer und Vorstand (Maria Richter, Ingrid Fröschl-Wendt, Hans Nejdl) stellten die Projekte „Z`sammNähn“ (upcycling), „Z´sammGartln“ (gemeinsam mit dem Ameiser Gartenprojekt „Gutes aus dem Garten“) und drei Veranstaltungen vor, die im Herbst im Schlosskeller geplant sind:

Symposium im Schlosskeller

Am 30. September findet im Schlosskeller das Symposium „Z´sammKommen16 Integration hausgemacht“ statt, zu dem unter anderem Staatssekretärin Muna Duzdar und Landesrat Maurice Androsch als Vortragende erwartet werden.

Bei einem Konzert am 1. Oktober werden die Nachwuchskünstlerin Theresa Dunkel und das Midnight Ramblers Project auftreten und unter dem Titel „Z´sammG´schrieben“ findet am 2. Oktober eine Vorlese-Martinee statt, bei der die 15 besten Einsendungen des Schreibwettbewerbs „Z´sammSchreiben“ von Geflohenen im Weinviertel vorgetragen werden. Der Schreibwettbewerb ist bereits angelaufen, Infos: zsamm@inode.at

Wissenschaftlich begleitet

„Z´sammStaatz“ möchte einen positiven Beitrag für gelungene Integration leisten, der auch für andere sichtbar und verwertbar sein soll. Darum wird er wissenschaftlich begleitet. Erste Ergebnisse sind in einem Jahr zu erwarten.