Erstellt am 26. Dezember 2015, 06:23

von Josef Christelli

Verstärkung des Teams erwünscht. Bilanz der Schülerlotsen: Insgesamt 250 Einsätze hatten die Freiwilligen am Ladendorfer Schulweg.

Die Schülerlotsen Ladendorf feierten ein unfallfreies Jahr und Weihnachten. Maria Wegerth, Arnulf und Karin Zeilner, Katrin Seltenhammer, Alois Strobl, Brigitte Fetter und Markus Hemerka am NÖN-Foto.  |  NOEN, Josef CHRISTELLI

Der Chef der Ladendorfer Schulwegpolizei, Alois Strobl, lud seine eifrigen Helfer zu einer kleinen Weihnachtsfeier ins Restaurant Haselbauer in Niederleis ein und nützte die Zusammenkunft um Bilanz zu ziehen.

Die Ladendorfer Schülerlotsen sorgen sich jeden Morgen um den sicheren Weg zur Schule für die Kinder. Und der ist für viele Kinder nicht gerade der Ungefährlichste. Der Fußgängerübergang z.B. über die LB 40 beim ehemaligen Gemeindehaus, wo täglich hunderte Lastwagen vorbeidonnern, und der Übergang vom Park zur Schule, wo die Verkehrsteilnehmer vom Schloßberg oft gar nicht langsam daher kommen. Eine Geschwindigkeitsanzeige half da wenig: „Diese Anlage soll jetzt ausgewertet werden, wahrscheinlich wird das dann eine 30iger Zone“, weiß Strobl.

Lotsen stehen bei Wind und Wetter

Und die Ladendorfer Schülerlotsen stehen bei Wind und Wetter da. Einige schon seit langen Jahren: Maria „Midi“ Wegerth seit fast zehn Jahren und Brigitte Fetter seit 1996, also bald 20 Jahre. Markus Hemerka und Katrin Seltenhammer sind auch schon einige Zeit dabei, Karin Zeilner macht seit Kurzem Dienst und Arnulf Zeilner wurde bei der kleinen Feier angeworben.

Herbert Faldnorfer und Oskar Schiller fehlten bei der von der Gemeinde Ladendorf finanzierten Feier: „Das ist ja der einzige „Lohn“ für die freiwillige Arbeit im Dienste der Sicherheit für unsere Kinder“, so Gemeinderat Alois Strobl, der sich über Zugänge freuen würde.

Insgesamt 250 Einsätze haben die Freiwilligen heuer an den Ladendorfer Straßen geleistet: „Die Eltern und Großeltern der Schüler finden uns super und würden sich auch wünschen, dass jemand am Bahnhof und bei der Planner-Kurve für die Sicherheit der Schüler sorgt“, so Strobl zur NÖN, der gerne noch Leute aufnehmen würde, die sich in den freiwilligen Dienst stellen: „Die Verkehrsteilnehmer nehmen uns sehr ernst und folgen unseren Anweisungen“, haben Strobl und sein Team eigentlich nur gute Erfahrungen mit den Strassenbenützern.