Erstellt am 16. Mai 2017, 14:47

von Susanne Bauer

Fahnen für den Frieden. Das Künstlerehepaar Kainz präsentierte sein Projekt „Der Wind trägt alle Fragen ...!“. Auf Fahnen, die sich über sieben Kilometer verteilen, ist „HUMAN“ zu lesen.

Die Anspannungen und Turbulenzen zum Gelingen des Projektes im Rahmen des Viertelfestivals waren für das Künstlerehepaar Birgit und Peter Kainz in den letzten Wochen groß. Doch am Muttertag konnte am Siebenbergeblick mit allen Helfern und Freunden, die zum Gelingen der künstlerischen Intervention „Der Wind trägt alle Fragen …!“ beigetragen haben, diese feierlich eröffnet werden.

An insgesamt 14 Standorten, auf insgesamt sieben Kilometern Länge, in den Gemeindegebieten Eichenbrunn, Gaubitsch, Unterstinkenbrunn und Stronsdorf hängen an je zwei Maibaummasten Fahnen mit Fragen und Sprüchen. An manchen sind Großbuchstaben im Wort erkennbar. Aneinandergereiht ergeben sie das Wort HUMAN.

Peter Kainz bezeichnete diese Maibaumpaare mit Fahnen als Riesenblumenstrauß für die Region und die Menschen. „Dies ist ein Produkt unserer Fantasie. Solange der Mensch Fantasie hat, soll er sie nutzen“, sieht er das Projekt vor allem als Friedenswerk.

Große Freude über die Eröffnung

Bürgermeisterin Karin Gepperth freute sich über das schwierige, aber doch gelungene Fahnenprojekt. Wie berichtet, waren am 30. April zwei der Maibäume gefällt worden. Doch dem Künstlerpaar Kainz war es trotz dieses Rückschlags gelungen, das Projekt fertigzustellen. Stephan Gartner, der Leiter des Viertelfestivals, erzählte, wie skeptisch er war, als das Ehepaar Kainz ihm zum ersten Mal von den Maibäumen und den Fahnen berichtete. Nun freute es ihn umso mehr, dass die Eröffnung gelingen konnte.

Auch Landesrat Karl Wilfing war zur Projekteröffnung gekommen und berichtete von den Anfängen des Viertelfestivals. Ziel ist und war es, das kreative Potenzial zu beleben, ohne dabei ein Massenevent zu veranstalten. Abschließend luden Birgit und Peter Kainz alle Gäste zu sich nach Oberschoderlee zum gemütlichen Beisammensein.