Erstellt am 26. Mai 2016, 06:04

von NÖN Redaktion

Vorerst keine Schützenhilfe für LPI. Keine Unterstützung - Ausschuss soll über Radweg-Protest entscheiden.

Markierung eines Radweges in Linz, Österreich, Sicherheit und Verkehrslenkung  |  NOEN, Erwin Wodicka (BilderBox.com)

Vorerst keine Unterstützung für die Initiative der Ladendorfer Pendlerinitiative LPI bei ihrem Kampf für eine sichere Radweg-Verbindung von Ladendorf nach Mistelbach durch das offizielle Ladendorf.

Durch die neue Umfahrung Paasdorf ist dieser ja unterbrochen bzw. wird über den technisch anspruchsvollen Hillersberg umgeleitet - die Mistelbacher NÖN berichtete.

Die Gemeinderatsopposition MUT-SPÖ-FPÖ forderte die Unterstützung der LPI: Eine neuerliche Verkehrsverhandlung wird gefordert, da die Ist-Situation alles andere als sicher für Radfahrer ist. Die Mehrheit lehnte ab.

Darüber ist MUT-Mitarbeiter und LPI-Obmann Karl Mechtler gar nicht erfreut: „Weil in Ladendorf eine Politik des An-sich-Reißens betrieben wird. Der Antrag wurde an den Verkehrsausschuss weitergeleitet und damit der ÖVP zur Entscheidung überlassen“, so Mechtler.

In Opposition zum LPI-Obmann geht übrigens sein Vorgänger: Werner Schier wandte sich mit seiner Meinung an die NÖN: „Der Radweg ist unseren Kindern allemal zumutbar und ein wenig Fitness schadet auch nicht!“, sagte er.

„Außerdem leben wir in einem Hügelland. Es gibt keine einzige Gefahrenstelle entlang dieser Strecke“, begründete Schier in seinem Mail an die NÖN.