Erstellt am 13. Oktober 2015, 09:54

von NÖN Redaktion

„Hilfe im eigenen Land“ sagte „Danke“ für 50 Jahre. Zum 50-jährigen Jubiläum von „Hilfe im eigenen Land“ lud die österreichweite Hilfsorganisation am Sonntag zur Wallfahrt nach Maria Taferl.

Rudolf Striedinger, Dorli Draxler, Bernhard Lackner, Sissi Pröll, LH Erwin Pröll, Elfriede Straßhofer, Christian Schüller (Pilgerführer), Georg Strasser  |  NOEN, zvg
Rund 500 Gäste folgten der Einladung um in einem Festgottesdienst für die große Hilfsbereitschaft und den unermüdlichen Einsatz „Danke“ zu sagen. Mit dabei waren neben Propst Maximilian Fürnsinn, der die Festmesse zelebrierte, auch Landeshauptmann. Erwin Pröll, Militärkommandant Brigadier. Rudolf Striedinger, NÖ Versicherung- Vorstandsdirektor. Bernhard Lackner, Nationalratsabgeordneter. Georg Strasser sowie die Bezirkshauptmänner . Norbert Haselsteinerund Mag. Ernst Anzeletti

38 Millionen Euro Spenden in 50 Jahren

HILFE IM EIGENEN LAND-Präsidentin Sissi Pröll drückte ihre Freude über die breite 50-jährige Unterstützung aus und bedankte sich bei den vielen Unterstützern, Spendern und Helfern, ohne deren Einsatz viele Hilfsprojekte nicht realisierbar wären „Seit knapp fünf Jahren engagiere ich mich nun für HILFE IM EIGENEN LAND und musste dabei schon oft miterleben, wie hart Schicksalsschläge treffen können und wie sich das Leben von einer Minute auf die andere grundlegend ändern kann. Umso mehr freut es mich, dass unsere österreichweit tätige Hilfsorganisation in den vergangenen 50 Jahren 110.000 Familien in ganz Österreich mit einer Spendensumme von rund 38 Millionen Euro in oft ausweglos erscheinenden Situationen zumindest finanziell unterstützen konnte.“.

Zusatzinfo:

50 Jahre HILFE IM EIGENEN LAND - Geschichte Im Sommer 1965 wurde Österreich von einer furchtbaren Unwetterkatastrophe heimgesucht. Weite Landesteile waren überflutet oder von Muren verwüstet. Tausende ÖsterreicherInnen standen innerhalb weniger Minuten vor dem Nichts. Da setzte Dr. Elisabeth Schmitz eine einmalige Tat: Sie rief in ganz Österreich dazu auf, den durch die Unwetter betroffenen Menschen finanzielle Hilfe zu leisten. Die Welle an Hilfsbereitschaft war überwältigend: Überall stellten sich Menschen, überwiegend Frauen, in den Dienst der guten Sache – damit war der Verein „Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen“, heute „HILFE IM EIGENEN LAND – Katastrophenhilfe Österreich“