Poysdorf

Erstellt am 19. Mai 2017, 04:00

von Michael Pfabigan

Die A5 wird schon asphaltiert. Die Arbeiten sind im Plan, das Asphaltband der Nordautobahn ist im Werden.

Landesrat Karl Wilfing überzeugte sich vom Baufortschritt auf der Nordautobahn: Christian Musil, Erich Fick, Karl Wilfing, Karl Klaus, Thomas Grießl, Volkmar Stotter, Roland Freh.  |  Werner Kraus

Landesrat Karl Wilfing besuchte das Autobahn-Baulos vier bei Walterskirchen, um sich über den Baufortschritt bei der Nordautobahn zu informieren.

Autobahnbau-Verantwortlicher Christian Musil betonte, dass die Zusammenarbeit hervorragend läuft und das ambitionierte Ziel, die Eröffnung am 2. Dezember, dank der gemeinsamen Anstrengungen machbar sei. Bei 400 Arbeitstagen gab es bisher 100 Stillstandstage die durch Schnee, Eis, Morast oder auch starke Regenfälle entstanden sind.

Erdarbeiten abgeschlossen

Die Erdarbeiten sind in Baulos vier zwischen Wilfersdorf und Walterskirchen komplett abgeschlossen. 1,4 Mio. Quadratmeter Erdmaterial wurden bewegt, die Dammschüttungen verführt und die Entwässerungsarbeiten bereits zu 80 Prozent abgeschlossen. Seit Mitte März wird am Oberbau gearbeitet und nach der zementstabilisierten Tragschicht wird der Asphaltaufbau aufgebracht. Ab Anfang Juni werden dann die Straßenflächen betoniert. 23 Zentimeter Beton werden mit einer 12,5 Meter breiten Maschine in einem Zug aufgebracht.

43 von 45 Brücken im Rohbau fertig

Auch in den anderen Bauabschnitten gehen die Arbeiten zügig voran. 43 von 45 Brücken sind im Rohbau fertig, sodass sich hier die Arbeiten auf die Brückenausrüstung konzentrieren können. „Dass ein gutes Arbeitsklima auf der Baustelle herrscht, sieht man auch daran, dass trotz des enormen Arbeitsdrucks alle sehr gut zusammenarbeiten“, freut sich Landesrat Karl Wilfing.

„Egal, ob die ASFINAG mit Projektleiter Christian Musil, die Bauaufsicht mit Karl Klaus an der Spitze oder die einzelnen Baufirmen, jeder leistet einen wesentlichen Beitrag, damit wir hier hochwertige Infrastruktur aufbauen.“ Arbeitssicherheit und Qualität würden auf der A5 Ernst genommen, was sich auch darin zeige, dass es keine schweren Unfälle gibt.

Die Umfahrung Drasenhofen wird am 20. und 21. Juni beim Bundesverwaltungsgericht abgehandelt.