Erstellt am 16. Mai 2016, 06:04

von Ingrid Fröschl-Wendt

Weil's so einfach ist!. Filmhof Weinviertel: Intendant Michael Rosenberg steht heuer erstmals mit eigenem Solo-Kabarett-Progamm auf der Bühne.

Michael Rosenberg bei seinem ersten Soloprogramm »Warum? Weil's einfach so ist!« aus der Sicht eines Baumes.  |  NOEN, Martin Hesz

Michael Rosenberg, der Intendant des Filmhofes Weinviertel, kommt einfach nicht von der Bühne los: Trotz der Herkules-Aufgabe, den Filmhof zu managen, zieht es ihn immer wieder auf die Theaterbretter.

So übernimmt er gerne kleinere Rollen beim großen Sommertheater. Doch heuer wagt er etwas ganz Besonderes: sein erstes, eigenes Solo-Kabarett.

Mit dem Stück „Warum? Weil’s einfach so ist!“ philosophiert Rosenberg aus einer ganz ungewöhnlichen Perspektive, nämlich der eines Baumes, über die Welt.

Die unglaublichen Geschichten aus Rosenbergs Leben gehen der Frage „Warum?“ auf den Grund. Aber gibt es eine Antwort?

Eine Trauerfeier, die Teilbestattung von Idealen, der Rückblick in ein voriges Leben, die Konfrontation mit einer Fee, einer Orschwarzn, die Begegnung mit der eigenen Mutter, während man versucht, eine Liebesnacht zu vollziehen oder das Wiederfinden des besten Freundes in Form einer Klobrille könnten die Antwort bringen.

Rosenberg nennt es einen gnadenlos ehrlichen, skurrilen Rückblick eines ewig neugierigen Träumers, der sich auf dem Holzweg befindet, und zurück zu seinen Wurzeln möchte.

Hilfe bekommt Rosenberg bei seinen Überlegungen von Autor Hans-Peter Arzberger, der mit ihm vor drei Jahren das Theaterexperiment „Hartes Brot“ gewagt hat: ein Theaterprojekt mit Laienspielern aus dem ganzen Weinviertel.

Mit seinem Soloprogramm weicht Rosenberg in den Herbst aus, er lässt den berühmten Kollegen wie Roland Düringer, Manuel Rubey, Nina Hartmann oder Thomas Maurer und natürlich seinem heurigen Theater-Knüller „Braunschlag“ (Premiere am 12. Juli) den Vortritt. Premiere von „Warum? Weil’s einfach so ist!“ ist am 15. September am Filmhof Asparn.