Erstellt am 31. Oktober 2016, 12:47

von NÖN Redaktion

Reflektoren zum Schutz der Tiere. Zum Schutz der Wildtiere und Senkung von Wildunfällen wurden Reflektoren gekauft.

Moderne Reflektoren sollen Wildunfälle verhindern. Die Großkruter Jäger arbeiten bei dem Projekt mit der BOKU zusammen: Gottfried Frank, Markus Strobl, Vizebürgermeister Ludwig Huber, Jagdleiter Helmut Müllner, Albert Österreicher, Franz Schneider.  |  NOEN, zVg

„Wie schützen wir unsere Wildtiere vor dem Verkehrstod und bewahren die Artenvielfalt? Wie schützen wir die Verkehrsteilnehmer vor einem Wildunfall und erhöhen die Verkehrssicherheit?“

Diesen Fragen stellte sich die Jagdgesellschaft Großkrut mit Jadgleiter Helmut Müllner und entschloss sich am Forschungsprojekt der Universität für Bodenkultur (BOKU) „Wildtierbestände & Verkehr“ teilzunehmen. Das Ziel dieser Arbeit ist die Anzahl der Wildunfälle nachhaltig zu senken.

Es wurden von den Jägern 420 optische und akustische Reflektoren angekauft und gemeinsam mit der Straßenverwaltung auf einer Länge von 6,8 Kilometern lückenlos und fachgerecht montiert.

Kommt es dennoch zu Unfällen mit Wildtieren dokumentiert die Jagdgesellschaft die genauen Daten zum Unfallhergang. Daraus erarbeitet das Forschungsteam der BOKU die Wirksamkeit der Warnreflektoren.

Die Kosten der Projektorganisation werden vom Landesjagdverband getragen, die Anschaffungskosten für die Wildwarngeräte werden zu zwei Drittel von der Jagdgesellschaft Großkrut und zu einem Drittel vom Land NÖ übernommen. Und auch die Gemeinde unterstützt das Projekt.