Erstellt am 24. Oktober 2015, 05:02

von Josef Christelli

„Dorferneuerungsverein in den Startlöchern“. Die gemeinsame Motivation ist spürbar, alle wollen mit anpacken und ihre Gemeinde verschönern.

Der Dorferneuerungsverein Zwentendorf ist im Werden. Die Betreuer Friederike Tagwerker und Edwin Hanak mit Therese Zand, Christine Marschal, Daniela Bernold, Karl Buchhammer, Bettina Riener und Andreas Hollaus am NÖN-Foto.  |  NOEN, Josef Christelli

Nach nur drei Zusammenkünften steht fest, dass am 10.11. ein Dorferneuerungsverein gegründet wird. Alle stehen in den Startlöchern. Schon beim dritten Informationsabend im Gasthaus Bauer hat sich eine überaus interessierte und actionhungrige Gruppe gefunden, die schon auf die ersten Aktivitäten brennt.

Viele Projekte wie Dorfplatzgestaltung, Kellergasse, Vereinsstadel, Ortsbildgestaltung, Geh- und Radweg, Spielplatz und Siedlungsentwicklung sowie Elektromobilität schrieben der Hauptverantwortliche Edwin Hanak und Regionalbetreuerin Friederike Tagwerker von der „noe-Regional GmbH“ auf das Flip-Chart. Sogar ein Vereinsvorstand steht schon in den Startlöchern, um am 10.11. gewählt zu werden.

Karl Buchhammer als Obmann vorgeschlagen

Als Obmann wurde Karl Buchhammer vorgeschlagen, der das Amt auch ausführen will. Seine Stellvertreterin wird Daniela Bernold werden. Als Kassiere wurden Christa Marschal und Theresia Zand, als Schriftführer Bettina Riener und Andreas Hollaus vorgeschlagen.

Für Bürgermeister Landtagsabgeordneten Manfred Schulz ist die Mischung ideal, weil von den künftigen Vorstandsmitgliedern noch niemand bei einem Verein oder Institution im Vorstand ist: „Die haben alle den Kopf frei für den Dorferneuerungsverein“, so Schulz.

Gruppe ist voller Tatendrang

Auch der hohe Frauenanteil freut den Gemeindechef, weil er noch keine Frau im Gemeinderat hat. Und gerade die Damen sind voller Tatendrang und können den Start der ersten Projekte kaum erwarten: „Wir wollen mithelfen, wir wohnen ja da und bei uns ist vieles zu verbessern“, so Christine Marschal, die wie die anderen Frauen auch eine „Zugeheiratete“ ist.

Für den designierten Obmann Karl Buchhammer ist das Amt eine Herausforderung: „Wenn man was verändern will, muss man auch Verantwortung übernehmen“, ist sein Leitsatz. Buchhammer war 38 Jahre lang in Wien und nur an Wochenenden im Ort, jetzt ist er wieder ganz in Zwentendorf.

Weil er mit seiner Frau Maria bei diversen Arbeiten im Ort immer mitgeholfen hat, wurde man auf sein Engagement aufmerksam.