Erstellt am 23. Oktober 2015, 07:32

von Daniela Purer

Zu viele Baustellen in Kaltenleutgeben. Im Internet wird der Ärger um die Baustellen kundgetan. Bürgermeister Graf erklärt deren Grund im NÖN-Gespräch.

Unter anderem erregt diese Baustellenampel den Unmut der Kaltenleutgebner Bevölkerung.  |  NOEN, Purer
Verschiedene Baustellen im Ort erregen derzeit den Unmut der Bevölkerung. In der Facebook-Gruppe „Treffpunkt Kaltenleutgeben“ wird derzeit darüber heiß diskutiert. Grund für den mehrmaligen Aufriss der Straße sind die Ortswasserleitungen. Es handelt sich dabei um 80 Jahre alte Gussrohre, welche spröd geworden sind und brechen.

Bürgermeister Josef Graf, SPÖ, erklärt im NÖN Gespräch: „Im Zuge eines Erneuerungsprogrammes tauscht der Wasserverband die Rohre gegen Kunststoffrohre aus.“ Diese ziehen sich bis zum Ortsende, wo auch Baustellenampeln platziert sind.

Die Straße wurde dabei bis zum Bereich Gerngasse Kaltenleutgeben aufgegraben. „Bis zum Ortsende befinden sich nur Schlitze in der Straße, um nicht zu viel aufzugraben“, so Graf.
Bei der zweiten Baustelle, welche Ärgernisse verursacht, handelt es sich um Bauarbeiten im Zuge der Breitbandverkabelung im Bereich der Flösselgasse.

Zudem haben laut Graf in der letzten Woche die Instandsetzungen der Straßen begonnen. Bis Jahresende sollen die Arbeiten des Wasserleitungsverbandes fertiggestellt sein. Graf: „Die Instandsetzung der Gussrohre wird sich leider bis ins nächste Jahr hinziehen.“ Zudem wird im Oberort die Straße halbseitig erneuert. Die Arbeiten rund um die Breitbandverkabelung dauern bis Ende Oktober.