Erstellt am 13. Mai 2016, 07:44

von Gaby Schätzle-Edelbauer

SPÖ Gießhübl auf Wanderschaft. Jahrzehntelang war das Volkshaus Parteilokal. Nun wird es für Asylsuchende adaptiert.

Wehmütiger Auszug aus dem Volkshaus: Marie Luise Rady, Josef Vario, Josef Czapka, Claudia Philpp, Theresia Borsodi und Andrea Seif.  |  NOEN, Kabelka

Das Volkshaus in seiner bisherigen Form ist Geschichte. Über 50 Jahre war es das Parteilokal der SPÖ. Dort fanden Flohmärkte, Sitzungen und Feiern statt. Vor zehn Jahren wurde es um den ehemaligen Schuppen erweitert.

Nun hat dort der letzte Flohmarkt stattgefunden, die Veranstalter zogen schweren Herzens und etwas melancholisch gestimmt aus – nicht, ohne sich für die jahrelange Unterstützung zu bedanken.

Das Haus gehört der Gemeinde. Es wird nun umgebaut und für eine Flüchtlingsfamilie, die bisher bei einer Familie untergebracht war, umgebaut. Die Arbeiten haben schon begonnen. SPÖ-Gemeinderat Leo Buchner ist mit seiner Fraktion nun ohne Parteilokal: „Derzeit sind wir auf Wanderschaft. Die Pensionisten treffen sich im Gasthaus, die eine oder andere Veranstaltung wird auf dem Dorfplatz stattfinden. Aber de facto wollen wir dann doch wieder ein festes Domizil haben“, macht der Mandatar deutlich.