Erstellt am 19. Mai 2016, 04:04

von Tina Jedlicka

Banker: 1,5 Millionen Euro abgezweigt. 39-Jähriger hat in Mödling seinem Dienstgeber viel Geld abgeluchst. Grund: Spielsucht. Drei Jahre Haft; nicht rechtskräftig.

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Ein 39-jähriger Banker schaffte es, unbemerkt 1,5 Millionen Euro von Kunden auf von ihm fingierte Konten zu transferieren und anschließend zu beheben. „Ich war spielsüchtig. Ich habe auf Pferderennen gesetzt. Zuerst kleine Summen, dann mehr“, erzählte der Mann bei der Verhandlung in Wiener Neustadt.

Er will in einem neuen Job „Karriere machen, um alle Schulden begleichen zu können. Außerdem bin ich wegen meiner Spielsucht in Therapie“. Drei Jahre Haft, von denen ihm zwei bedingt nachgesehen werden, lautete das nicht rechtskräftige Urteil.

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