Erstellt am 17. März 2016, 07:44

von Gaby Schätzle-Edelbauer

Gleiches Recht für alle. Bürgermeister Erich Moser, ÖVP, schlägt im Zentrum der Hinterbrühl die Schaffung einer Begegnungszone vor.

Die Verkehrssituation vor der Schule ist eng und nicht immer ungefährlich, eine Begegnungszone könnte Abhilfe schaffen.  |  NOEN, Gaby Schätzle-Edelbauer

„Wir werden im April weitere Gespräche zur Verkehrssituation im Ort führen“, so Bürgermeister Erich Moser, ÖVP. Schon im Vorjahr hatte es an neuralgischen Punkten Verkehrszählungen gegeben. Moser betont auch, dass es ihm wichtig sei, auch überregionale Konzepte zu avisieren und diese auch mit dem Land zu koordinieren.

Charakter eines Ortszentrums betonen

Hinsichtlich der Gestaltung des Kerngebietes der Gemeinde schwebt ihm die Einrichtung einer Begegnungszone vor: „Diese Zone würde rund um den Beethovenpark sowie zwischen Volksbank und Kirche entstehen und den Charakter eines Ortszentrums betonen.“

Derartige Areale würden in vielen Gemeinden geschaffen. Moser über die Vorteile: „Hier stehen sich alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt gegenüber, die gegenseitige Rücksichtnahme soll zu erhöhter Aufmerksamkeit führen. Im Gegensatz zur Wohnstraße ist die Durchfahrt gestattet, Spielen auf der Straße ist nicht erlaubt.“

Situation vor der Volksschule verbessern

Wenn in einer Begegnungszone ein Gehsteig vorhanden ist, müssen Autos und Fahrräder die Fahrbahn benutzen. Autos dürfen mit einer Geschwindigkeit von 20 km/h durchfahren. Die Vorteile dieser Lösung sieht Moser vor allem in der Haupt- und Parkstraße: „Auch die Situation vor der Volksschule würde verbessert werden, weil die Autofahrer zu mehr Aufmerksamkeit angehalten sind, aber dennoch durchfahren können. Vermutlich würde auch der Durchzugsverkehr reduziert.“

Zuerst sollen diese Pläne mit der Behörde besprochen werden, dann werden, wenn diese grünes Licht gibt, wird der Raumordnungsausschuss mit Obmann Peter Pikisch und Umweltgemeinderat Peter Durec das Projekt entwickeln und mit den Anrainern ein Gespräch führen.