Erstellt am 07. Dezember 2017, 05:22

von Karl Stiefel

Wirtschaftlicher Vorreiter sind Segen für Region. Erfolgsgeschichte seit 1962: 368 Betriebe bieten 11.000 Arbeitsplätze – und jede Menge Kommunalsteuer.

Jochen Danninger, Ingo Herwich, Michael Radke, Bürgermeister Robert Weber, Petra Bohuslav, Robert Dienst,Stephan Stelzer und Helmut Miernicki beim „get together“ von ecoplus.  |  NOEN, Daniel Hinterramskogler

Zweimal pro Jahr findet das „Get together“ des Gewerbegebietes Industriezentrum (IZ) NÖ-Süd statt. Da lädt ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes, alteingesessene und neu zugezogene Unternehmen ins „ecoforum“. Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav, ÖVP, weiß: „Das IZ NÖ-Süd liegt in der dynamischsten Region Niederösterreichs und wirkt hier wie ein zusätzlicher Wirtschaftsturbo. Der Wirtschaftspark ist dank hervorragender Lage und modernster Infrastruktur Anziehungspunkt für Unternehmen jeder Größe und aller Branchen.“

Aktuell sind im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd 369 Unternehmen mit rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt. „Immer mehr Unternehmen schätzen die Standortvorteile und fühlen sich im IZ NÖ-Süd auch so richtig wohl“, ergänzte Bohuslav. „Viele Betriebe, die auch international zu den Big-Playern zählen, haben sich hier etabliert und halten diesem Standort schon seit vielen Jahren die Treue.“

Helmut Miernicki, Geschäftsführer von ecoplus präzisiert, wo investiert wird: „Im Jahr 2010 hat der Aufsichtsrat ein Investitionspaket zur thermischen Sanierung unserer Mietobjekte in der Höhe von 10 Millionen Euro genehmigt. Alleine hier im IZ NÖ-Süd wurden bis dato 17 Objekte thermisch saniert.“

Bürgermeister wissen das Areal zu schätzen

Da sich das Industriezentrum NÖ-Süd auf Wiener Neudorf, Guntramsdorf, Biedermannsdorf und Laxenburg erstreckt, naschen eben jene vier Gemeinden am Kommunalsteuer-Kuchen. Beim Erstellen des Budgets für Wiener Neudorf wurde erneut klar: „Bei der Kommunalsteuer stammt mit neun Millionen Euro ein erheblicher Anteil aus dem IZ NÖ-Süd“, wie Bürgermeister Herbert Janschka, ÖVP, festhält.

Der Guntramsdorfer Bürgermeister Robert Weber, SPÖ, findet eine klare Antwort auf die Frage, was das Gewerbegebiet für seine Gemeinde bedeutet: „Wir sind mit dem IZ NÖ-Süd untrennbar verbunden. Es lässt nicht nur einen Ort, sondern die ganze Region florieren. Ich sehe es als ein wahrgewordenes Bekenntnis von Regierung und Betrieben an den Wirtschafts-Standort Niederösterreich.“

Dalos findet ähnliche Worte

Auch Biedermannsdorfs Bürgermeisterin Beatrix Dalos, ÖVP, findet ähnliche Worte: „Das IZ NÖ-Süd ist ein bedeutender Wirtschaft- und Arbeitsplatzmotor in unserer Region. Den Kommunalsteuereinnahmen – rund vier Millionen Euro – aus den ausgezeichnet geführten Unternehmen verdankt unser Ort sehr viel.“ Laxenburgs Ortschef Robert Dienst, ÖVP, schätzt „die einzigartige Zusammenarbeit der vier Standortgemeinden, der Betreiber ecoplus und der zahlreichen Betriebe.“

Zukünftig würde Dienst dem IZ NÖ-Süd „eine noch bessere Erreichbarkeit durch den öffentlichen Nahverkehr und die Autobahn wünschen. Damit würde nicht nur das weitere Wachstum über Jahre hinweg gesichert werden, auch die umliegenden Gemeinden würden verkehrstechnisch stark entlastet werden.“