Brunn am Gebirge

Erstellt am 16. April 2017, 03:47

von Raphaela Edelbauer

Baumschnitt: Keine Jungbäume für Anrainer. Zwei alte Linden mussten – sehr zum Unwillen eines Anrainers – gefällt werden und wurden nicht durch Jungbäume ersetzt.

Der rechte Baum wurde gefällt. Aufgrund einer Krankheit stellte er ein Sicherheitsrisiko dar.  |  privat

Walter Anderle, seit Jahrzehnten in Brunn zu Hause, schrieb einen erzürnten Brief an die NÖN: In der Nähe seines Hauses beim Römerweg (einer Sackgasse) habe man zwei alte Linden aufgrund von Krankheit gefällt.

„Im Grunde habe ich auch Verständnis dafür, denn morsche Bäume können natürlich ein Sicherheitsrisiko sein. Was mich aber aufgeregt hat, war, dass die Gemeinde einen Zettel angebracht hatte, auf dem stand, dass es dort eine Nachpflanzung geben werde. Und dem war nicht so.“ Daraufhin habe er, so Anderle, einen Brief an die Gemeinde geschrieben: „Zurück kam, dass Parkplatznot herrsche und Linden zu viel Arbeit machen. Das finde ich schade, denn in der Römergasse ist sowieso alles zubetoniert.“

Bürgermeister Andreas Linhart (SPÖ) erklärt, warum hier keine Nachpflanzung stattfinden könne: „Ich muss in der Römergasse auch ein wenig auf die Parkplatzproblematik achten. Dass hier auf dem Zettel eine andere Information stand, war etwas unglücklich, aber wir können natürlich nicht überall, wo es eine Fällung gibt, einen Baum nachpflanzen.“ Sicherlich werde aber nicht zubetoniert: „Wir pflanzen an anderen Stellen dafür laufend nach.“