Erstellt am 25. März 2016, 05:14

von Raphaela Edelbauer

Rotes Kreuz prämiert. Das Projekt „come.together“ der Bezirksstelle Brunn wurde mit einem Förderpreis für Jugendprojekte bedacht.

Johannes Guger, Bereichsleiter Jugend, Daniela Koller, Christine Werner-Pickart, Patrick Lackner, Verena Meier, alle vom Roten Kreuz sowie Christof Kastner von der Kastner Gruppe vergaben die Preise - unter anderem ans Rote Kreuz Brunn.  |  NOEN, Rotes Kreuz

Beim Wettbewerb „Call 4 Action“ wurden vom Roten Kreuz bundesweit nach besonders zukunftsträchtigen Projekten im Bereich Jugendarbeit gesucht.

Jetzt steht es fest: Das Rote Kreuz Brunn hat bei dem österreichweiten Aufruf eines der Siegerprojekte eingereicht. Junge Menschen sollten dabei zu sozialem Engagement ermutigt werden. Die Sieger-Projekte können sich über eine Finanzierung freuen, die durch das Rote Kreuz gemeinsam mit der Firma Kastner und den Nah&Frisch-Märkten aufgestellt wurde.

Michael Dorfstätter, als Jugendrotkreuzkoordinator für das Projekt zuständig, erklärt das prämierte Projekt „come.together“: „Ziel ist es, dass wir Leute, die im weitesten Sinne am Rande der Gesellschaft stehen, in die Neue Mittelschule Brunn holen, wo die Kinder nach eigenen Vorstellungen einmal in der Woche einen Nachmittag gestalten.“

Die dadurch angesprochenen Menschen seien sehr oft Flüchtlinge, können aber auch andere Menschen sein, die sonst vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen sind.

Aufwendung finanziert Material und Aktivitäten

Dann würde mit den Leuten gebastelt, gespielt und kleine Projekte realisiert. „Dazu ist dieser Preis eine wichtige Hilfe, denn er finanziert die Materialien und kleine Ausgaben. Es ist unfassbar, wie engagiert die Jugendlichen ihre Freizeit aufwenden, um anderen zu helfen“, so Dorfstätter begeistert.

Sylvia Weginger, Direktorin der Neuen Mittelschule Brunn, die die Räumlichkeiten stellt, ist glücklich über die Art, wie das Projekt wächst: „Die Türe ist offen und immer wenn ein paar Schüler vorbeigehen, schauen sie neugierig hinein. Viele wollen dann auch mitmachen, natürlich ist alles auf freiwilliger Basis.“

Für sie war es klar, dass das ein solches Projekt ein Forum bräuchte: „Es ist in unser aller Sinne, wenn die Leute gut integriert werden, warum sollte ich es da nicht unterstützen?“