Erstellt am 07. März 2016, 05:09

von Gaby Schätzle-Edelbauer

Zwei große Sanierungsprojekte. Für die Sanierung der Liechtensteinstraße und die Umgestaltung des Anderle-Platzes wird gesperrt werden.

Der Donatus-Brunnen im Brunner Ortszentrum.  |  NOEN, Schätzle

Zwei große Umgestaltungs- beziehungsweise Sanierungsprojekte stehen in der Gemeinde Brunn an. Zum einen ist dies der Franz Anderle-Platz, zum anderen die Instandsetzung der Liechtensteinstraße.

Letztere ist im Teilstück zwischen Grohestraße und Wasserwerk komplett zu renovieren.

Bürgermeister Andreas Linhart, SPÖ: „Es sind alle Einbauten sowie der Unterbau neu zu machen, wir müssen den Kanal anschauen und gegebenenfalls Sanierungen vornehmen.“

Arbeiten beginnen im März

Natürlich wird dann auch der Belag neu gemacht. Die Arbeiten sollen jetzt in der ersten Märzhälfte beginnen. Mit dem Abschluss der Arbeiten ist im Juli zu rechen. Die Straße wird für die Bauarbeiten gesperrt werden müssen. Linhart: „Der Verkehr wird kleinräumig umgeleitet werden, auch die Busroute ist natürlich davon betroffen.“

Erst nach Abschluss der Arbeiten an der Liechtensteinstraße wird die Umgestaltung des Anderle-Platzes in Angriff genommen werden. Denn auch hier wird die Straße gesperrt werden müssen. Linhart: „Die Straßenplanung ist abgesegnet, der nächste Schritt wird die Gestaltung des Platzes sein.“

Ansiedelung von Gastronomie

Der Fahrbahn wird vom Gemeindeamt weg verschwenkt. Der dadurch entstehende Platz soll das Ortszentrum aufwerten und Raum für Kommunikation schaffen. Auch die Ansiedelung eines Gastronomiebetriebes ist angedacht., betonte der Bürgermeister.

In Diskussion ist zudem die Zukunft des Donatus-Brunnens. Hier wendet sich Vizebürgermeister Gerhard Feichter, ÖVP, gegen die Idee, den Brunnen abzusiedeln: „Der Ortsname Brunn hat naturgemäß einen starken Bezug zu einem Brunnen, und der heilige Donatus ist der Schutzpatron unserer Weinhauer. Dieser Brunnen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg bei einem Steinmetz wiedergefunden, mit einer Donatus-Statue versehen und 1968 am jetzigen Standort wiederaufgestellt. Er ist ein Stück Brunner Kulturgeschichte.“