Erstellt am 12. Februar 2016, 05:23

von Gaby Schätzle-Edelbauer

„BRUNO ist leistbar“. Die Ballsaison in Brunn hat nach dem Umbau des Festsaales ihr letztjähriges „Formtief“ noch nicht überwunden.

Ortschef Andreas Linhart (2. v.re.) »Der neue Saal ist durchaus auch für Vereine leistbar.«  |  NOEN, privat
Nach einer mehr oder minder entfallenen beziehungsweisen durch den Umbau des Festsaales sehr abgespeckten Ballsaison im vorigen Jahr, steht der Gemeinde mit dem neuen BRUNO heuer eine attraktive Location zur Verfügung. „Mit 112 Veranstaltungen und mehr als 200.000 Euro Einnahmen sind wir 2015 sehr zufrieden“, meinte Ortschef Andreas Linhart, SPÖ.

Dennoch hat sich in der Eventlandschaft durch BRUNO einiges verändert. Es finden deutlich weniger Bälle statt als vor zwei Jahren: Der Feuerwehrball wurde durch die Neuwahl des Kommandos ausgelassen. Man wollte, nachdem ein Führungswechsel anstand, dem neuen Kommandanten nicht gleich die Durchführung eines so großen Events aufbürden.

SPÖ verzichtet auf "Roten Nelken"-Ball

Der SC Brunn lässt aus, und auch die SPÖ verzichtet auf den „Roten Nelken“-Ball. Linhart: „Wir haben letztes Jahr einen Sommerball gemacht, heuer ist im Juni das Bauernmarktfest. Man braucht als Veranstalter auch immer viele Gäste, damit sich das rechnet.“

Viele Vereine sind in der Umbauphase in andere Locations ausgewichen, so der Kultur Club ins Gasthaus Hlavacek, das sich für Veranstaltungen dieser Größenordnung ebenfalls anbietet.

Gemeinde-Saal punktet durch Flexibilität

„Es ist jetzt keine Massenflucht ausgebrochen“, meint der Ortschef, dennoch inkludiert er auch einen Appell an die ausgewanderten Vereine, zurückzukehren: „Der Preis für den umgebauten Festsaal ist zwar etwas gestiegen, aber nicht so, dass es nicht leistbar wäre.

Man kann auch nur den halben Saal mieten, und schließlich hat man mit der neuen Technik und den jetzt zur Verfügung stehenden Außenflächen auch viel mehr Möglichkeiten.“