Erstellt am 04. Dezember 2015, 04:23

von Alina Burlacu

Budget gehört saniert. Ortsgruppe durchforstet Gemeindehaushalt. Vize: „Wir haben bereits einiges an Sparpotenzial entdeckt.“

Christoph Lehner, Elisabeth Manz und Florian Streb (v.l.), sammeln Ideen zur Budgetsanierung. Foto: NEOS  |  NOEN, NEOS

Die finanzielle Lage der Gemeinde ist nicht rosig. Ohne neue Darlehen, zusätzliche Einnahmen oder Sparmaßnahmen reichen die liquiden Mittel noch bis 2017 aus, wie Vize und Finanzreferentin Elisabeth Manz, NEOS, berichtet: „Der Finanzbericht hat gezeigt, dass sich ohne Veränderungen ab 2017 jährlich ein Fehlbetrag von rund 860.000 Euro ergibt.“ Daher sehen sich die NEOS nun an, wie man „dieses Loch stopfen könnte.“

Manz überzeugt, dass sich vieles einsparen lässt

Dabei werden sowohl einnahmen- als auch ausgabenseitige Ideen gesucht. „Das Ziel muss sein, ohne Gebührenerhöhungen auszukommen, die über Inflationsanpassungen hinausgehen“, so Manz. Sie ist überzeugt, dass sich vieles einsparen lässt: „Ich gehe davon aus, dass man bis zu 100.000 Euro Steuern sparen kann, wenn man die Struktur der gemeindeeigenen Gesellschaften steuerlich optimiert.“

Der ein oder andere spürbare Einschnitt werde sich nicht vermeiden lassen. „Wir werden uns genau ansehen müssen, ob Kosten und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis stehen.“

Wo genau gespart wird, müsse noch mit den anderen Parteien diskutiert werden. Mit der SPÖ gab es bereits Gespräche: „Ich freue mich über jedes Engagement, das zu einer Konsolidierung der Finanzen beiträgt. Ich gehe davon aus, dass dieses Vorhaben auch gelingt“, so Bürgermeister Robert Weber, SPÖ.